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  07.00.2005  13:01   +Feedback

Meggle, Melzer, Meyer - lauter faule Eier

Unser Volkskorrespondent Walter Sch. war am Montag auch bei dem akademischen Vorspiel zur zweiten Endlösung der Judenfrage, diesmal in Palästina, unter den Zuhörern. Hier sein Bericht:

Irgendwie hatte Prof. Georg Meggle am Montag keinen besonders schönen
Abend.
Erst beklagte er die Vorfälle während der letzten Vorlesung, bei der
zunächst verbale, dann auch physische Gewalt gegen einige seiner
Mitstreiter ausgeübt worden sei, um dem Publikum sogleich seine hohe
Anerkennung dafür zu zollen, daß es sich dem "Psychoterror" in der vergangenen
Woche nicht gebeugt habe.
Danach mußte er zu seinem Bedauern feststellen, daß einige jener
Querulanten offenbar erneut im Publikum saßen, um das antizionistische
Selbstgespräch der Leipziger Gutmenschen zu stören, diesmal allerdings,
wie sich später herausstellen sollte, nur verbal.
Im Anschluß überließ Meggle dem Verleger des Referenten Hajo G. Meyer,
Abraham Melzer, die Einleitung zu dessen Vortrag über "Das Ende des
Judentums".
Meggle, Melzer, Meyer, irgendwie komisch, daß sie alle mit M. anfangen,
unsere gewöhnlichen bis koscheren Antisemiten in der Nachfolge Jürgen
W. Möllemanns sel. A.
Nachdem bereits der "Führer", der, so Hajo Meyer, dem deutschen Volk
nach der Machtübernahme 1933 endlich wieder à la Wilhelm II. einen "Platz
an der Sonne" verschafft habe, in "Mein Kampf" schon Mitte der
zwanziger Jahre das "Ende des Judentums" prophezeiht hatte, brachte der
gestrige Vortrag natürlich außer einigen technischen Pannen wegen der nicht
immer ganz glücklich gewählten Folien zur optischen Unterstützung des
Vortrages nicht allzu viel Neues.
Die Juden, so Meyer, hätten sich durch die "Kaschrut" selbst von der
übrigen Gesellschaft abgesondert, (M.:"So ein Stuß!"), später beschlossen
sie zunächst ihr Leiden an der Klagemauer in Jerusalem zu konservieren
und zu kultivieren, bevor sie von Opfern zun Tätern mutierten, da, wie sie gemerkt hatten, es offenbar "mehr Spaß machte" Täter zu sein.
Dabei, so Meyer, war der Holocaust an sich ja eigentlich gar nicht so
schlimm, das eigentlich Problematische daran waren doch bloß die jüdischen Opfer "pro Kwadraatmeter"(sic).
Deshalb auch, so Meyer, war die Gründung des Judenstaates Israel 1948 von Anfang an ein äußerst fragwürdiges Projekt, da es auf tönernen ideologischen Füßen stand. So benutzte man den Holocaust in der Folge im Grunde lediglich zu Propagandazwecken bzw., wie unser anderer koscherer Antisemit, Norman Finkelstein, sagen würde, zur fortlaufenden finanziellen Erpressung des deutschen Volkes.
Spätestens nach dem "Sechs-Tage-Krieg" von 1967 wurde Israel dann, so
Meyer, zunächst zur "Kolonialmacht" und schließlich zum "Apartheidsregime", das unter dem militärischen und diplomatischen Protektorat der USA das internationale Recht permanent mit Füßen tritt.
Nur weil die Juden, so Meyer, offenbar zu Opfern einer "kollektiven
Paranoia" geworden sind, müssen heute die unschuldigen Palästinenser
darunter leiden, daß die Gaskammern von Auschwitz auch noch sechzig Jahre
später eine "blendende Wirkung" auf die deutsche Öffentlichkeit
ausüben, so daß diese sich auch heute noch nicht traut, den Judenstaat
offen als das zu bezeichnen, was er eigentlich ist, nämlich, so Meyer,
der einzig legitime Nachfolgestaat des "Dritten Reiches"! (M.: "So ein
Scheißdreck!")
Kurz und gut:
Der Staat Israel ist, so Meyer, nach mehr als fünfzigjähriger negativer
Erfahrung im Stadium eines Experiments im Grunde völlig gescheitert und
gehöre deshalb folgerichtig besser heute als morgen auf den Müllhaufen
der Geschichte, ist er doch nicht nur die Hauptursache für den
zunehmenden neuen Antisemitismus in der Welt und die eindeutige Hauptgefahr für
den Weltfrieden, sondern zusätzlich eine permanente Bedrohung für die
multikulturellen Gesellschaften des Westens.
Zu meinem Bedauern konnte der Referent im Anschluß an seinen Vortrag
leider meine Frage nach dem konkreten Zeitpunkt der "Auflösung des
zionistischen Gebildes" nicht konkret beantworten.
Würde es nach Hajo Meyer, Osama bin Ladens und ihren akademischen
Helfershelfer gehen, die sich Gedanken über die "ethische Dimension des Terrorismus" machen, dürfte es vielleicht nicht mehr allzu lange dauern.

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