Auslese

»KLINKIGT DER WOCHE«

Portait-Zeichnungen von Stefan Klinkigt

Klinkigt der Woche

Tims Timeline

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Cartoons von Jan Tomaschoff

Cartoon






  28.05.2015   14:10   Leserkommentare (im Wartemodus)

Unglaublich! Korruption bei der Fifa!

Mit ungläubigem Staunen und abgrundtiefer Erschütterung haben Kenner der internationalen Fußballszene die Verhaftung führender Fifa-Funktionäre zur Kenntnis genommen. Ein Fifa-Mitglied voller Verzweiflung und mit tränenerstickter Stimme: „Bestechung und Korruption? Beim Weltfußballverband? Das hätte ich nie und nimmer gedacht. Alles, nur das nicht.“

Die Überraschung hätte größer nicht sein können. Der Weltfußballverband galt bekanntlich in weiten Kreisen als eine der saubersten Organisationen, die die Welt je gesehen hat. Vor allem bei der Vergabe der WM-Turniere konnte man davon ausgehen, dass alles, aber auch alles mit absolut rechten Dingen zuging. Ein enttäuschter Beobachter: „Nehmen wir nur die Vergabe der WM 2022 an die Fußball-Hochburg Katar. Das war doch eine so naheliegende, einleuchtende und...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Kultur  Wirtschaft 

  28.05.2015   12:25   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ein Trabant mit dem Kennzeichen IM (Gysi-Affäre Teil 2)

Einer der fleißigsten IM der Stasi, genannt Sputnik, Gregor oder Notar hat „Zielpersonen“, die oft mit Rechtsanwalt Gysis Mandanten identisch waren, genauestens beobachtet und detaillierte Berichte über sie abgeliefert.

Allein die Beobachtungen über Robert Havemann, dem bekanntesten Dissidenten der DDR,  füllen Bände. Gysi war dem Haftkameraden von Partei- und Staatschef Honecker im Zuchthaus Brandenburg, als Pflichtanwalt zugeteilt worden,  nachdem alle Wunschanwälte Havemanns abgelehnt worden waren.

IM Notar hatte den ausdrücklichen Auftrag der Staatssicherheit, das Vertrauen von Havemann zu gewinnen, was Rechtsanwalt Gysi dann auch gelang. Nachzulesen ist das alles im Abschlußbericht des Immunitätsauschusses des Deutschen Bundestages, der die Stasitätigkeit des Abgeodneten Gysi untersuchen musste und am 8. Mai 1998...

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Kategorie(n): Inland 

Das SED-Bambi und der Staatsanwalt
(Gysi-Affäre Teil 1)

Gregor Gysi hat Informationen an die Stasi weitergegeben, das hat schon vor Jahren ein Bundestags-Untersuchungsausschuss festgestellt. Doch Gysi bestritt das, zuletzt in einer eidesstattlichen Erklärung: Er hätte niemals "wissentlich und willentlich" Informationen an die Stasi weitergegeben. Achse Autorin Vera Lengsfeld hat das anders erlebt und Anzeige erstattet. Jetzt führte die Affäre zu einem Eklat in der Hamburger Staatsanwaltschaft. Vera Lengsfeld beschreibt die Hintergründe in einer Serie. Lesen

Foto: Rennett Stowe. CC BY 2.0 via Wikimedia Commons

Sie fehlen uns noch!

Falls Sie noch keine Patenschaft für die Achse des Guten abgeschlossen haben, dann ist jetzt der richtige Moment. Sichern auch Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie Pate für 2015!

In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden, damit sie weiterhin unbequem bleiben kann. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bedanken uns recht herzlich!
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Die «Schonzeit» für Schweizer Juden scheint vorbei zu sein

Mit einem Kardinal über den Antisemitismus zu dialogisieren, ist so albern, als würden sich Vegetarier mit Veganern zu einem Gedankenaustausch über Kannibalismus treffen. Von Henryk M.Broder. Lesen

Foto: Jonas Bergsten.

Der Passauer Fensterl-Kulturkampf

Eine Zeitlang sah es so aus, als könnten Passauer Sportstudenten tatsächlich einen Fensterlwettbewerb durchführen. Aber es sollte nicht dazu kommen. Von Rainer Bonhorst. Lesen

Foto: Sry85. CC BY 2.5 via Wikimedia Commons

  28.05.2015   11:40   Leserkommentare (im Wartemodus)

FIFA: Ein Mann empfiehlt sich für Grexit und die Deutsche Bank

Es war gestern der wohl größte Scheißjob unter der Sonne: Pressesprecher der FIFA zu sein. Aus mir spricht kein Mitleid, sondern professionelle Bewunderung. Da werden FIFA-Funktionäre in Zürich im Dutzend verhaftet und der Pressesprecher des Vereins, Walter de Gregorio, setzt sich ganz ruhig hin und sagt zur versammelten Weltpresse: „Für uns kein schöner Tag, aber ein guter Tag, weil der Prozess weitergeht“. Als Fernsehzuschauer kann man es kaum glauben, ist hin und her gerissen zwischen Fremdschämen und Empörung über so viel Chuzpe. Der Mann muss Nerven aus Stahl haben. Oder wie es in der Schweiz heißt: „Schweigen ist ein Zürcher Beruf“. Siehe dazu diesen Beitrag.

 

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Kategorie(n): Inland  Ausland 

  28.05.2015   09:28   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Presseschau vom Tage

Down Under, Upside Down: Labor-Politiker und Klima-Aktivisten pro Atom
Steht Australien vor dem Atomeinstieg und der Lösung des weltweiten Atommüllproblems? In Südaustralien analysiert eine Royal Commission die Möglichkeiten. Ein Senator präsentiert die Vision eines nuklearen, atommüllfinanzierten Wirtschaftsaufschwungs. Er denkt an Reaktoren nach dem Prinzip des Integral Fast Reactors (IFR), denn das, was wir als Atommüll bezeichnen, dient dem IFR als Brennstoff. In den sogenannten „abgebrannten“ Brennelementen stecken nämlich noch 96 Prozent der ursprünglichen Energie drin, und der IFR holt sie heraus. Für das, was dann noch übrigbleibt, reicht eine Lagerdauer von 300 Jahren zum Abklingen. Mehr hier.

Ausstellung thematisiert Luthers Antisemitismus
Luthers „mörderischen Tischreden“ seien „keine einmaligen...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Kultur  Wissen  Wirtschaft 

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  28.05.2015   07:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Schmierige Strukturen - Was die Pädophilie mit der grünen Politikdoktrin zu tun hat

Ein verbreitetes Vorurteil geht dahin, dass der sexuelle Missbrauch von Kindern durch autoritäre, dogmatische und damit im Grunde „vormoderne“ Verhältnisse verursacht wird. Tatsächlich scheinen die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche in dies Bild zu passen. In einer tabulos-selbstbestimmten Gesellschaft hingegen müsste, wenn es nach diesem Vorurteil geht, der Missbrauch entsprechend abnehmen. Er wäre also im Grund ein Phänomen der Vergangenheit. Die Zahlen der Missbrauchsfälle und die Ausbreitung der Kinderpornographie sprechen allerdings eine andere Sprache. Auch der Fall Edathy und das Täterprofil, das dort sichtbar wurde („Where is the fucking problem?“) deutet auf eine zweite, neuere Grundlage des Kindesmissbrauchs hin: Wo Bindungslosigkeit und Entgrenzung herrschen, eröffnet sich dem Missbrauch ein neues,...

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Kategorie(n): Inland 

  27.05.2015   22:32   Leserkommentare (im Wartemodus)

Energiewende erreicht erstes Ziel

Die deutsche Wettbewerbsfähigkeit lässt nach. Im aktuellen “World Competitiveness Ranking” rutscht Deutschland weltweit ans Ende der Top 10… Auch beim weltweiten Infrastrukturvergleich steht Deutschland diesmal überraschend weit hinten. Das liegt allerdings weniger am Zustand von Straßen, Flughäfen oder Stromnetzen. Vielmehr bemängeln die IMD-Experten vor allem zu geringe Investitionen in die Telekommunikation und zu hohe Stromkosten für Unternehmen.

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Kategorie(n): Klima-Debatte  Wirtschaft 

  27.05.2015   14:48   Leserkommentare (1)

Unstatistik des Monats: Ungleichheit – Schiefer OECD-Vergleich

Die Unstatistik des Monats Mai ist ein Produkt der OECD: Laut einer am 21. Mai publizierten Studie verdienen die obersten 10 Prozent der deutschen Erwerbstätigen 6,6-mal so viel wie die untersten 10 Prozent. Die Einkommensunterschiede in Deutschland seien größer als in vielen anderen Industrienationen. Es folgten die üblichen Klagen der Gewerkschaften und von Teilen der Presse über eine vergleichsweise große Ungerechtigkeit am deutschen Arbeitsmarkt. So titelte zum Beispiel die Frankfurter Rundschau am 21. Mai „So ungleich ist Deutschland“.

Das Problem: Der oben genannte Faktor 6,6 bezieht sich nur auf Menschen, die tatsächlich Arbeit haben. Verliert ein teilzeitbeschäftigter Arbeitnehmer mit geringem Verdienst seinen Arbeitsplatz, so geht die Ungleichheit zurück! Denn Einkommen von null fallen aus der Betrachtung völlig...

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Kategorie(n): Inland  Wissen 

  27.05.2015   09:59   Leserkommentare (im Wartemodus)

Hamas und Europa: Wie man einen Staat bekommt

Die Regierungen der EU sprechen von “Friedensgesprächen” und einer “Zwei-Staaten-Lösung” – die Hamas nicht. Die Hamas weist beides offen zurück. Vergleicht man die Sprache jener Regierungen mit der Sprache der Hamas-Führer, hat es den Anschein, dass sie in verschiedenen Galaxien leben. Für die Hamas, und offensichtlich auch für viele Länder Europas, hat Israel kein Recht, sich zu verteidigen, und kein Recht zu existieren. Dafür aber ist Europa bereit, rassistischen und antihumanitären Organisationen wie der Palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas seine bedingungslose Unterstützung zukommen zu lassen. Ist dies wirklich der Geist des Pluralismus, des Humanismus und der Toleranz, den diese “guten”, “moralischen” europäischen Regierungen und der Vatikan hochhalten?...

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Kategorie(n): Ausland 

  27.05.2015   08:59   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Presseschau vom Tage

Geheimdienste unter Verdacht: Der BND braucht eine Gewerkschaft.  Der Beitrag von Jan Fleischhauer hier.


Folter, Entführungen, Morde: Amnesty International wirft der radikalislamischen Hamas Kriegsverbrechen während des Gaza-Krieges 2014 vor. Mehr hier.


Bildung: Finnland will nicht mehr zur Weltspitze gehören.Lange Zeit war das finnische Bildungsprogramm beispiellos. Durch die Abschaffung der klassischen Schulfächer möchte Finnland jetzt neue Impulse setzen. Damit riskiert Finnland allerdings, seine hohen Bildungsstandards zu verlieren, so der Pädagogikprofessor Dennis Hayes auf Novo Argumente.

Nach den Briten und den Griechen sind jetzt die Polen mit wachsender Europa-Skepsis an der Reihe. Siehe hier.

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Kultur