Auslese
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Bernd Zeller






  19.12.2014   11:31   Leserkommentare (im Wartemodus)

Dictator’s Cut

Stefan Frank

Auf den Film „The Interview“ habe ich mich seit Oktober gefreut, als ich im Kino den lustigen Trailer (1) gesehen hatte. In der Komödie von Seth Rogen und Evan Goldberg geht es um zwei Boulevardjournalisten, die ein Interview mit Kim Jong-un zugesagt bekommen und vom CIA den Auftrag erhalten, den Tyrannen zu ermorden.

Wie der Film ausgeht, weiß ich nicht. Im echten Leben, das steht fest, stößt Kim derzeit auf wenig Widerstand und hat einen langen Arm. Er will nicht, dass ich den Film sehe. Er will nicht, dass überhaupt jemand ihn sieht. Er droht damit, jeden umzubringen, der es versucht. Und er ist im Begriff, seine psychotische Diktatur auf die ganze Welt auszudehnen: Sony Pictures hat den für den 25. Dezember geplanten Start des Films abgesagt! Ab sofort können wir nur noch Filme gucken, die Kim Jong-un uns...

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Kategorie(n): Ausland 

Liebe Achse-Leser,

sichern Sie die Zukunft der Achse! Werden Sie zu Weihnachten Pate!

Unser Autorenblog ist jetzt zehn Jahre alt. Als wir 2004 mit unserem „Internet-Tagebuch” (das Wort Blog kannten wir damals nicht) anfingen, haben wir es zwei Dutzend Freunden per E-Mail bekannt gemacht. Heute verzeichnet unser Server eine Million Besuche (unique visits) pro Monat. In zehn Jahren haben unsere Autoren 40.000 Beiträge veröffentlicht. Unsere Besucher schrieben alleine in den letzten zwölf Monaten rund 20.000 Leser-Kommentare. Laut Berliner Zeitung ist die Achse des Guten der „einflussreichste deutsche Autorenblog”.

Zwischenstand Patenschaften

Bis Anfang Dezember haben bereits 1.350 Achse-Leser eine Patenschaft übernommen. Das ist großartig! Wir bedanken uns bei unseren Lesern.

Doch wir sind noch nicht am Ziel. Die Achse ist groß geworden und hat mittlerweile erhebliche Kosten für Technik und Verwaltung. Hinzu kommen Honorare für Anwälte, weil immer wieder versucht wird, unsere Berichterstattung juristisch zu unterbinden. Nur einen Teil unserer Kosten können wir durch Spenden und Anzeigen auffangen.

Die Achse muss finanziell abgesichert werden.

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  19.12.2014   11:23   Leserkommentare (im Wartemodus)

1989- Tagebuch der Friedlichen Revolution

Sechzehnter Dezember 1989
Der Außerordentliche Parteitag der SED tritt erneut in Berlin zusammen. Die Pause hat bewirkt, dass es keine Mehrheit für die Auflösung der Partei mehr gibt. Stattdessen legt sich die SED einen zweiten Namen zu: PDS – Partei des Demokratischen Sozialismus. Kaum jemand glaubte an den Erfolg dieses Manövers. Die SED schien so diskreditiert zu sein, dass sie keinerlei Zukunftsaussichten zu haben schien, auch nicht mit neuem Zweitnamen. Wohl deshalb ist es den Bürgerrechtsgruppen niemals in den Sinn gekommen, die Partei zu enteignen. Spätestens Gysis Hinweis auf das verloren gehende Vermögen bei einer Auflösung der Partei hätte ein Signal sein müssen, die Herausgabe genau dieses Vermögens zu fordern. Das nicht getan zu haben, war einer der fatalen Fehler der Opposition, der bis heute nachwirkt.
Die...

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Kategorie(n): Inland 

  18.12.2014   19:24   Leserkommentare (1)

Pegida-Sachsen sind ziemlich arabisch

Von Marko Martin

Das vielleicht nicht gänzlich landeskorrekte Geständnis gleich voran: Nein, ich bin kein besonderer “Freund der arabischen Kultur” – ebenso wenig wie jenes ostdeutschen Brauchtums, dessen sächsische und erzgebirglerische “Räuchermänneln” inzwischen jeden Montag herumschimpfend die Straßen der Dresdner Innenstadt füllen.

Allerlei Leute, die bis 1989 noch in FDJ-Hemden steckten oder auf Warnung ihrer Eltern (“Fall’ bloß ni off”) die roten und blauen Halstücher der DDR-Pioniere trugen, erklären nun der Republik, wie sie das “Abendland” zu retten gedenken. Immerhin hat einer der Klügeren das Adjektiv “christlich” noch schnell um das unverfänglichere “jüdisch-christlich” erweitert, doch gerade für diese Camouflage gilt, was Alan Posener kürzlich lapidar notierte: “Um zu verstehen, wie es gerade in Dresden...

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

Spezial

Achse des Guten oder Europäische Zentralbank?

Achse-Autor Vince Ebert erklärt, warum er der Achse mehr vertraut als der EZB. Und warum Sie jetzt eine Patenschaft übernehmen sollten. Gleich hier.

Warum wir die Achse des Guten machen und warum es wichtig, dass es sie weiter gibt, erfahren Sie auch hier.

  18.12.2014   18:13   Leserkommentare (im Wartemodus)

Obamas neues Billigurlaubsland

So Cuba has, as the headline writers put it, been allowed to “come in from the cold”. Or, at least the Cuban government has. The people of Cuba will now be free to sell cigars to Americans but not, presumably, to travel off the island which has been their prison for over 50 years. So in what sense have they been liberated?

There is no reason to believe that the poverty and corruption in which their retro Stalinist regime has held them for several generations will be transformed. It will simply be allowed to engage in the sort of global marketplace which corrupt dictatorships adore. A plutocracy of well-connected regime lackeys will rise, and, in less than a decade, will almost certainly look remarkably like the entrenched ruling clique which governed Cuba under Batista before Castro’s romantic revolutionary band seized power.

The...

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Kategorie(n): Ausland  Kultur 

  18.12.2014   17:04   Leserkommentare (im Wartemodus)

Unter Strom

Kennen Sie den? Ein Kellner in einem Wiener Beisl nimmt die Bestellungen auf. Ein Gast, vermutlich ein Piefke, wünscht sich etwas „typisch Österreichisches“, ein anderer möchte ein Fiakergulasch, ein dritter das „Seniorengericht“ und der vierte etwas leicht Verdauli-ches. Der Kellner notiert sich alle Gästewünsche, geht in die Küche und ruft: „Viermal den Tagesteller!“

Und jetzt stellen sie sich vor, Sie sitzen in einem ICE der Deutschen Bahn, sagen wir auf der Strecke von Hamburg nach Frankfurt. Der Zug hat keine Verspätung, das Bistro ist geöffnet, die Klimaanlage funktioniert und auch die Toiletten können benutzt werden. Was für ein Glückstag!

Sie kommen mit einem anderen Reisenden ins Gespräch, der Ihnen gegenüber sitzt und das „Greenpeace Magazin“ liest. Er reise er nur noch mit dem Zug, um seine...

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Kategorie(n): Klima-Debatte 

  18.12.2014   16:55   Leserkommentare (2)

Von Wutbürgern und Trotzbürgern

Der Begriff Wutbürger tauchte auf, als eine merkwürdige Melange aus Linken, Grünen und Bürgerlichen gegen Stuttgart21 auf die Straße ging. Seitdem umgibt den Wutbürger der Nimbus des demokratietauglichen Aufbegehrers, das aus der Mitte der Gesellschaft kommt. Es schwingt Respekt vor dem Mutigen bis Verwegenen mit.

Diese Attribute werden den Pegida-Demonstranten abgesprochen. Wird in ihrem Zusammenhang der Wutbürger angerufen, so kommt der Ruf nicht ohne verunglimpfende Beiwörter aus. „Wutbürger planlos“ heißt es dann oder „Wutbürger zwischen Mob und Mitte“. Nirgends fehlt der Hinweis, dass es bei Pegida dumpfe Ängste sind, die die Menschen auf die Straße treibt.

Bisher sind Massendemonstrationen, die nicht auf dumpfen Ängsten beruhten, unbekannt. Ob es gegen den Nato-Doppelbeschluss, gegen Atomkraft oder gegen...

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Kategorie(n): Inland 

  18.12.2014   16:40   Leserkommentare (1)

Pegida ist nur ein stummer Schrei nach Liebe

Oliver Jeges

Seit Wochen nun schon laufen besorgte Bürger durch die Innenstadt Dresdens und protestieren gegen die “Islamisierung des Abendlandes”. Das ist aus mehreren Gründen bemerkenswert. Der letzte Versuch einer Islamisierung des Abendlandes liegt mehr als dreihundert Jahre zurück. Bei der Schlacht am Kahlenberg in Wien haben die Österreicher die Heere des Osmanischen Reiches erfolgreich in die Flucht geschlagen und alles flussaufwärts der Donau vor den Invasoren bewahrt.

Bis nach Sachsen haben es die Türken also nicht geschafft. Wären sie allerdings bis an die Ufer der Elbe vorgedrungen, hätten sie vermutlich schnell wieder Kehrt gemacht: keine Rasseweiber, öde Landschaften, kaum Gewürze und nirgends Bodenschätze weit und breit. Das wertvolle Porzellan aus China holte sich König August der Starke erst einige...

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Kategorie(n): Inland 

  18.12.2014   14:47   Leserkommentare (im Wartemodus)

Was läuft schief in der Berichterstattung der deutschen Medien?

Der Publizist Roland Tichy hat hier 7 Thesen aufgestellt.

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

  18.12.2014   13:38   Leserkommentare (2)

Deutsche am Rande des Nervenzusammenbruchs

Das Vokabular zeigt die Ratlosigkeit: Von «Rechtspopulisten» ist die Rede, von «Menschen», die man «nicht ausgrenzen» dürfe, die es vielmehr «abzuholen» gelte. Auch das Modewort «krude» kommt immer wieder zum Einsatz: Deutschlands Politiker und Journalisten blicken verständnislos auf das Phänomen «Pegida», greifen tief in die Phrasenkiste und ziehen die üblichen Versatzstücke heraus, die in solchen und ähnlichen Situationen zum Einsatz kommen. Verstehen tun sie das, was sie da sehen, offensichtlich nicht.

Die Wahrheit ist: Es gibt hier auch wenig zu verstehen. «Pegida», jene Bürgerbewegung, die im Oktober in Dresden ihren Ausgang nahm und mittlerweile Tausende auf die Strasse bringt, ist selbst eine Reaktion auf eine Welt, die von denen, die da protestieren, nicht mehr verstanden wird: Ein konsistentes Weltbild...

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Kategorie(n): Inland