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Auslese



  23.10.2014   10:09   Leserkommentare

Elektroautos – Der Wahn von der Allwissenheit des Staates

Deutschland im Stau (3)

Seit mittlerweile 17 Jahren warten wir auf die von Menschen verursachte Klimaerwärmung. Zwar hat die CO2-Konzentration in der Luft von 0,038% auf 0,04% zugenommen, aber der Treibhauseffekt ist ausgeblieben. Trotzdem vergeht kein Tag, an dem nicht über die Folgen der Klimaerwärmung berichtet wird. Wir haben es hier mit einem Phänomen des vorauseilenden Wahrnehmungsbewusstseins zu tun. Es werden die Folgen eines nicht gegebenen Tatbestandes als Bedrohung empfunden. Vielleicht wird es demnächst von Psychologen als eine besondere Form von Verhaltungsstörung entlarvt.

Wir, die Betroffenen und hoffentlich noch klar denkenden Bürger haben jetzt die Wahl: Wir können feststellen, dass fast alle unsere Politiker, angeführt von der Kanzlerin von dieser Verhaltungsstörung befallen sind, oder aber wir beurteilen...

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Kategorie(n): Wirtschaft 


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  22.10.2014   11:18   Leserkommentare

Eine. Frau. Und. Ihre. Mission.

In Zukunft, so konstatierte Andy Warhol 1968, werde jeder auf seine 15 Minuten Ruhm kommen. Vom Internet ahnte der Pop-Artist noch nichts, und ob die Viertelstunde im Licht der Öffentlichkeit, deren Länge natürlich nicht wörtlich, sondern metaphorisch zu verstehen ist, von den Betroffenen eher als Segen oder Fluch empfunden würde, darüber schwieg er sich aus.

Besonders schwer zu beantworten ist diese Frage im Fall Monica Lewinskys, jener Praktikantin, der in den 90er-Jahren eine Affäre mit dem damaligen US-Präsidenten Bill Clinton globalen Prominentenstatus verschaffte: Glaubt man Lewinsky, dann war und ist ihr der Ruhm eine ungeheure Last. Betrachtet man jedoch, wie sie handelt, scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Bitterlich klagt sie darüber, wie sie von heute auf morgen aus ihrem Leben gerissen und von der gesamten Welt...

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Kategorie(n): Ausland 


  22.10.2014   10:37   Leserkommentare

Erst nehmen wir Erfurt und danach Berlin

Wir wollen nicht den Teufel an die Wand malen, nicht die Kassandra geben. Aber erwägen muss man den Ernstfall schon: die Rückkehr der Kommunisten an die Macht. Immerhin ist die SPD in Thüringen gerade dabei, Bodo Ramelow, den Chef der Linkspartei, in den Sattel des Ministerpräsidenten zu heben.

Nur um noch irgendwie mitregieren zu können, und sei es in der zweiten Reihe, wollen sich die Sozialdemokraten abermals unter das Kommando eines Kommunisten begeben, genauso wie seinerzeit in der Ostzone, als sie sich 1946 in die SED, die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, eingliedern ließen. Insofern trifft es durchaus zu, wenn die Berliner SPD-Spitze das, was eben in Thüringen geschieht, als „Normalisierung“ bezeichnet. Dass die Genossen hoffen, danach „mit der Linkspartei auf Bundesebene“ reden zu können, lässt...

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Kategorie(n): Inland 


  22.10.2014   00:29   Leserkommentare

Freitod ist ein Menschenrecht

Mittlerweile gibt es in immer kürzeren Abständen Debatten darüber, ob und wie ein Mensch sein Leben aus freien Stücken beenden darf. Es gibt Kritiker dieses Rechts auf Selbstbestimmung und es gibt immer mehr Befürworter. Der heftigste Widerstand kommt natürlich von Institutionen, die generell gerne Menschen bevormunden und kontrollieren. Deswegen ist es kein Wunder, dass die Kirchen dagegen sind, Menschen das Recht zu lassen, zu einem selbstgewählten Zeitpunkt aus dem Leben zu treten.

Es ist zu hoffen, dass die Kirchen auch an dieser Stelle weiter an gesellschaftlichem Halt verlieren. Zumal es ohnehin erstaunlich ist, warum das Christentum als moralische Instanz gilt. Muss man wirklich erst eine Blutspur durch die Jahrhunderte gezogen haben, bevor man als Gewissen der Nation salonfähig ist? Das Christentum hat jedenfalls in...

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Kategorie(n): Inland  Ausland 


  21.10.2014   20:05   Leserkommentare

Ein Zeichen gegen den Antiislamismus

Zur Erinnerung an Julia und Moritz Katz, verfolgte Juden im Dritten Reich, wurden am 26. April 2014 in der Skalitzer Straße 131 in Berlin-Kreuzberg zwei Stolpersteine verlegt. Zufällig befindet sich dort die Mevlana-Moschee. Aus welchem Grund auch immer haben die Stolpersteine ihre erste Nacht nicht überlebt. Schon in der Nacht nach der Verlegung wurden sie gestohlen.

Als im September 2014 noch keine neuen Stolpersteine verlegt wurden, richtete Fadime Topac (B’90/Die Grünen) eine mündliche Anfrage an das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg.

Zuerst wollte Topac überhaupt wissen, „ob dem Bezirksamt bekannt ist, dass die für Julia und Moritz Katz am 26. April 2014 in der Skalitzer Str. 131 (vor der Mevlana-Moschee) verlegten Stolpersteine bereits in der Nacht nach der Verlegung entwendet wurden?“

Laut der...

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Kategorie(n): Inland 


  21.10.2014   14:53   Leserkommentare

Sind Frauen die am stärksten diskriminierte Mehrheit?

Von René Scheu

Quoten machen Frauen schlecht: Jene, die’s nicht schaffen, schaffen es trotz Quote nicht. Und jene, die’s schaffen, nur dank Quote

Auch wer den dauerpräsenten Diskriminierungsdiskurs ermüdend findet, dürfte zugeben: Minderheiten haben guten Grund, sich gegen Benachteiligungen zur Wehr zu setzen. Die moderne Eidgenossenschaft ist nichts anderes als ein mutiges Experiment, das seine höhere Berechtigung daraus zieht, dass es Minderheiten sprachlicher, kultureller und konfessioneller Art überproportional viel Macht und Mitsprache einräumt. Bleibt die Frage: Haben auch die Mehrheiten Grund, sich benachteiligt zu fühlen?

Die prominenteste Mehrheit der Schweiz stellen die Frauen. 100 Bewohnerinnen der Eidgenossenschaft müssen sich – rein statistisch gesehen – 97,7 Männer teilen. Trotz einer Nettoerwerbsquote...

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Kategorie(n): Kultur 


  20.10.2014   14:57   Leserkommentare

Grober Unfug: Armutsstudien messen nicht die Armut, sondern die Ungleichheit

Auch diesen Herbst wieder werden die gewohnt-vertrauten Armutsstudien das deutsche Medienpublikums verwirren. Denn sie lassen ihre Leser immer wieder staunen, warum trotz wirtschaftlichen Aufschwungs die Armut in Deutschlandland nochmals weiter angestiegen – oder nicht zurückgegangen - ist. Was man aber hier misst und beklagt, hat mit Armut nichts zu tun. Arm (bzw. „armutsgefährdet“) ist, wer weniger als 60% des Median-Einkommens zur Verfügung hat, also des Einkommens, das die Bevölkerung in zwei gleiche Hälften teilt.  Das beträgt derzeit netto rund 18.000 Euro für eine einzelne Person pro Jahr, 60% davon sind rund 11.000, mit weniger ist man nach dieser Sicht der Dinge arm.

Aber diese Sicht der Dinge ist grober Unfug. Mit 11.000 Euro im Jahr wäre man in neun Zehntel aller Länder dieser Erde reich. Und noch weit...

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Kategorie(n): Inland  Wissen 


  19.10.2014   18:56   Leserkommentare

Euro-Wunderland ist abgebrannt

Lange nichts mehr vom Euro gehört, nichts, das die Herzen höher schlagen ließe. Kein liturgische Feier der Währungsunion. Kein Hosianna der Euro-Priester, weder von Martin Schulz noch von Jean-Claude Junker, dem alten Schluckspecht. Nicht einmal der im Glauben gefestigte Wolfgang Schäuble mag derzeit über die Einheitswährung als Unterpfand des Wohlstands und Garant des Friedens predigen, seine Deutschen daran erinnern, dass sie die großen Gewinner der Euro-Wette sind.

Läuft das Geschäft wirklich so gut, dass man kein Wort mehr darüber verlieren muss? Fürchtet der Finanzminister, die anderen noch neidischer zu machen, als sie es ohnehin schon sind, wenn sie erfahren, wie wir uns die Tasche voll stopfen? Oder könnte es sein, dass die Rechnung nicht mehr so aufgeht, wie es dem Volk, dem großen Lümmel, versprochen wurde?...

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Kategorie(n): Wirtschaft