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  19.05.2015   14:00   Leserkommentare (11)

Unbequem ist stets genehm: Die Irrtümer des Klimawarners Joachim Gauck

Wenn Päpste, Präsidenten oder Top-Manager sich des Themas Klima annehmen und die „Verantwortung gegenüber künftigen Generationen“ anmahnen, ist stets der höchstmögliche Grad der Political Correctness erreicht. So auch bei Bundespräsident Joachim Gauck, der gestern bei einem Empfang zum Petersberger Klimadialog eine Rede hielt.

Der philosophisch an und für sich beschlagene Gauck irrte in seinen Ausführungen gleich mehrmals. Nicht nur philosophisch sondern auch sachlich. Ich möchte hier nur beispielshaft eine Passage herausgreiifen und einer kleinen Exegese unterziehen.

Gauck sagte:

„Heute mutige Entscheidungen aufzuschieben würde die bereits existierenden Schwierigkeiten vergrößern. Oder in den Worten des englischen Ökonomen Nicholas Stern: ‘Verzögerung ist gefährlich.’ Der Preis des Nichthandelns wird immer...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Klima-Debatte  Wissen 

  04.05.2015   16:22   Leserkommentare (1)

Das autonome Auto befördert die Bahn aufs Abstellgleis

Die Automobilindustrie durchlebt derzeit bewegte Zeiten. Das liegt wohl daran, dass sich ihr Geschäftsmodell in den nächsten zehn Jahren stärker verändern wird, als in den 50 Jahren zuvor. Seismografisch betrachtet, befinden wir uns im Stadium des Vorbebens. Nicht nur die Hardware, also das Auto selbst,  sondern auch die Software, also sein Gebrauch und seine soziale Einbettung in den Lebensraum und die Gesellschaft, werden neu verhandelt.

Die gute Nachricht lautet dabei: Um das Auto muss sich niemand Sorgen machen. Die schlechte Nachricht betrifft vielmehr seine Konkurrenten: Das alles wird zu Lasten von Bahn und öffentlichen Verkehrsmitteln gehen. Denn das selbstfahrende Auto bietet die wichtigsten Vorteile der Bahn - wie beispielsweise Bequemlichkeit und die Möglichkeit während der Fahrt zu Entspannen oder zu Arbeiten - ohne...

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Kategorie(n): Inland  Wissen  Wirtschaft 

  22.04.2015   11:22   Leserkommentare (im Wartemodus)

Schimpansen bekommen keine Menschenrechte

“Schimpansen bekommen Menschenrechte” lautete gestern eine Schlagzeile auf Bild-Online zu einem “sensationellen Urteil”. Tierrechtler bejubelten das angebliche Urteil einer New Yorker Richterin, das weitgehende Folgen gehabt hätte - beispielsweise das Ende jeder medizinischen Forschung mit den Tieren. Inzwischen stellt sich heraus: Die klagenden Tierrechtler haben einen Verfahrensfehler der Richterin zu dem angeblichen Urteil aufgeblasen. Tatsächlich ordnete das Gericht lediglich eine Anhörung in dieser Sache an. Über das Endziel der Dauerprozesse von Seiten der sogenannten Tierrechtler können Sie in diesem Beitrag mehr erfahren.

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Kategorie(n): Wissen 

  19.04.2015   19:43   Leserkommentare (im Wartemodus)

Klima und Ökologie: Australische Regierung traut sich Lomborg

Beim Öko-Establishment ist der Däne Björn Lomborg ungefähr so beliebt wie die Pest. Das liegt daran, dass er immer wieder auf die tatsächlichen Probleme für Mensch und Natur hinweist. Doch diese sind mit den gehypten Modethemen keineswegs identisch. Lomborg geht es darum die richtigen Prioritäten zu setzen. So mit seinem “Copenhagen Consensus.” Auf der Basis von ökonomischen Kosten-Nutzen-Analysen sollen Wissenschaftler beispielsweise Antwort auf folgende Fragen geben: „Welches wären die besten Wege zur Verbesserung des Wohls der Menschheit, besonders für das Wohl der Entwicklungsländer, unterstellt, dass Mittel in Höhe von 50 Milliarden Dollar den Regierungen zusätzlich zur Verfügung stünden?“ Ganz vorne rangieren beispielsweise Massnahmen gegen Aids oder Malaria, bessere Wasserversorgung oder sanitäre Anlagen....

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Kategorie(n): Ausland  Klima-Debatte  Wissen  Wirtschaft 

  31.03.2015   08:19   Leserkommentare (11)

Amerikanische Flaggen auf der Autobahn: Europas Osten feiert US-Truppen

Gestern wurde ich auf der Autobahn bei Prag zufällig Zeuge eines Triumphzuges amerikanische Truppen, die von einem Manöver in den baltischen Staaten in Ihre Kasernen bei Nürnberg zurückkehren. Sie wurden auf ihrem Weg von den Tschechen gefeiert. Tausende von Menschen waren auf den Beinen, standen am Rande der Strasse und auf Brücken, schwenkten amerikanische Flaggen. Auf einem Transparent stand: “Stay with us.“In Deutschland wäre ein solches Willkommen amerikanischer Truppen wohl undenkbar. Man hat in Tschechien die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 durch Russland und den Warschauer-Pakt noch in Erinnerung. Bilder von der Tour des US-Konvois siehe hier.

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Kategorie(n):

  19.03.2015   15:15   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ungewöhnliche US-Tornado Bilanz für den März: Bislang null

Im März 2015 wurden bis dato keine Tornados in den USA beobachtet. Das war bislang seit 1950 erst zweimal der Fall. Ist doch eigentlich auch ne Meldung. Passt aber nicht ins Katastrophengemälde mit immer häufigeren Stürmen. Deshalb lesen Sie es nur auf der Achse und hier. Danke an Benny Peiser für den Hinweis, der hier auch der Frage nachgeht, ob es zwischen dem Strum der Vanuatu verwüstete und dem Klimawandel einen Zusammenhang gibt.

Weitere interessante Beiträge zu Ursachen und Folgen hier und hier.

Und hier der Tornado-Report für 2014.

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Kategorie(n): Ausland  Klima-Debatte  Wissen 

  16.03.2015   09:47   Leserkommentare (im Wartemodus)

Welt-Energieverbrauch: Die deutschen Träume und die Wirklichkeit

Etwa 87 Prozent der Energie, die die Welt verbraucht, stammt aus den fossilen Quellen Öl, Gas und Kohle (2013). Das ist ziemlich genau der Anteil wie vor zehn Jahren. Soweit der globale Realitätscheck - auch zur Einordnung der deutschen Energiewende. Ferner muss man wissen: Der Energieverbrauch - und damit der Anteil der herkömmlichen Brennstoffe - ist in dieser Zeit stark angestiegen. Der bei der Verbrennung anfallende Kohlendioxidausstoß ging pro Einheit zurück, die Effizienz bei der Energierzeugung ist also verbessert worden. Verantwortlich dafür ist in erster Linie der Umstieg von Kohle auf Gas. Die “erneuerbaren” Energien haben im globalen Massstab kaum zu einer Emissionseinsparung beigetragen, gleichzeitig frisst die Abschaltung atomarer Kraftwerke den Beitrag der “Erneuerbaren” zur Kohlendioxid-Reduktion wieder auf. Bei den...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Klima-Debatte  Wirtschaft 

  15.03.2015   12:54   Leserkommentare (2)

Die Männer und der Weiberkram oder: Die Quote steht Kopf

Was kommt heraus wenn ein Dutzend Männer sich über Frauen unterhalten? Naja. Es gibt aber auch Ausnahmen. Beispielsweise im schwäbischen Reutlingen. Dort hat der Verlag „Red Indians Publishing” seinen Sitz. Dessen Chef, Michael Köckritz, ist so eine Art Enfant Terrible der Branche für gehobene Magazin-Lektüre. Eigentlich ist er mit Titeln wie „Ramp“ auf Männer abonniert. Doch Köckritz hatte im Gespräch mit Kollegen und Kumpels eine Idee:

„Wir machen eine Frauenzeitschrift”.
„Aber ‚wir’ sind doch nur Männer“.
„Genau, nur Männer machen ein Frauenmagazin“.
„100 Prozent Männerquote?“
„Ja“.
„Dürfen wir das”?
„Na klar, wir sind doch nicht der Aufsichtsrat von Daimler-Benz“.
„Und wie soll das Kind heißen?“
„Weiberkram“.

Der konzeptionelle Gedanke lautet unter anderem: Männer...

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Kategorie(n): Inland  Kultur