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Beiträge von  

  23.11.2014   05:24   Leserkommentare (1)

Fahrvergnügen

„Freddy“, frage ich, „wie viele Autos hast du eigentlich?“ „Drei“, sagt Freddy, ohne lange nachzudenken. Freddys erstes Auto war eine Renault Dauphine, Baujahr 63, die er von seinen Eltern bekommen hat. Mein erstes Auto war eine Renault Dauphine, Baujahr 64, die mir von meinen Eltern geschenkt wurde. Seine war türkisfarben, meine beige. So etwas verbindet. Außerdem kennen wir uns seit 50 Jahren. Früher waren wir Nachbarn in Köln, heute in Virginia. „Freddy“, frage ich, „wozu brauchst du drei Autos?“ „Eines für mich“, sagt Freddy, „eines für Rita, meine Frau, und das dritte aus Sentimentalität.“
http://ps.welt.de/2014/11/22/die-achse-des-guten/

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  22.11.2014   20:47   Leserkommentare (7)

Lupenreine Antisemiten

“Was die israelische Regierung in Gaza gemacht hat, könnte sich kein anderer Staat erlauben”, sagt Groth, und ein wenig klingt das nach den Rechtspopulisten, die dem Westen vorwerfen, Israel aus historischen Gründen zu schonen. Aus den Opfern von einst seien Täter geworden, sagt Groth, “in den Gefängnissen der Israelis sitzen Minderjährige”. http://www.zeit.de/2014/48/antisemitismus-afd-die-linke

Ja, das st es. Der eine Satz - “Aus den Opfern von einst seien Täter geworden” - sagt alles, was man darüber wissen muss, wie lupenreine Antisemiten ticken.
Aus den Opfern von einst freilich können schon deswegen keine Täter von heute geworden sein, weil die irgendwo vermodert sind oder sich in Schall und Rauch aufgelöst haben, in jedem Falle aber von den Vätern und Großvätern derjenigen vom Leben zum Tode befördert wurden, die...

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Kategorie(n): Inland 

  20.11.2014   07:23   Leserkommentare (6)

Die Amis klauen wie die Raben

Die Amis schrecken vor nichts zurück. Jetzt kopieren sie sogar unsere Komiker. Habe grade in Jon Stewarts Daily Show Lewis Black gesehen. Erst dachte ich, Thomas Bellut hat mir in der Teestube am Lerchenberg was ins Malzbier geschüttet, dann aber wurde mir rasch klar, wo ich Lewis Black schon mal gesehen habe. Aber schauen Sie selbst. Hier das Original. Und hier die Kopie. Schamlos, nicht wahr?

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Kategorie(n): Kultur 

  20.11.2014   04:44   Leserkommentare (8)

Wir sind Steinzeit

Die „Enthauptung“ bzw. „Hinrichtung“ – allein diese Bezeichnungen zeugen von einer völligen Ratlosigkeit im Umgang mit einer Bande von Lustmördern – des Amerikaners Peter Kassig ist in Deutschland mehr oder weniger achselzuckend hingenommen worden.

Etwa so wie der Beginn eines Streiks, den die Gewerkschaft Wochen im Voraus angekündigt hatte. Man hat es ja kommen sehen. Etwas gegen ein Unheil zu unterneh-men, das vorprogrammiert ist, scheint so unmöglich, wie ein heraufkommendes Gewitter abzusagen.

Hatten die beiden ersten „Enthauptungen“ noch für ein maßloses Entsetzen gesorgt, ließ die Intensität der Reaktionen ab der dritten Hinrichtung merklich nach.
In den Kommentaren war immerhin noch von „Steinzeitislamisten“ die Rede, die sich „menschenverachtender“ Mittel bei der Durchsetzung ihrer Ziele...

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Kategorie(n): Inland 

  17.11.2014   19:03   Leserkommentare (2)

Claus, wir danken Dir!

Ich habe mich selten dermaßen auf die Tagesschau, das heute-journal und die Tagesthemen gefreut wie in der vergangenen Woche. Ich konnte es kaum abwarten, bis Claus Weselsky ins Bild kam, um zu verkünden, warum das letzte Angebot der Bahn „inakzeptabel“ und „unzumutbar“ war, weswegen die Lokführer keine andere Wahl hatten, als weiter zu streiken, obwohl sie viel lieber zum Dienst angetreten wären. Sie streikten nicht nur für mehr Geld, sie streikten vor allem für das Grundrecht, Tarifverträge abschließen zu können – für sich selbst, die Zugbegleiter und die Heizer auf dem „Molli-Express“ zwischen Bad Doberan und Heiligendamm. Und jedes Mal, wenn Claus Weselsky zu einer Erklärung ausholte, musste ich daran denken, wie sehr Dieter Bohlen mit seinem legendären Satz Recht hatte: „Das Problem ist: Mach einem...

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Kategorie(n): Inland 

  16.11.2014   18:59   Leserkommentare (6)

Anti-Semitism has no place in Germany…

... sagte unser Außenminister FWS vor ein paar Tagen auf einer internationalen Konferenz in Berlin. Aber vielleicht gibt es irgendwo im Lande wenigstens ein Plätzchen, wo er rasten kann, zum Beispiel in Mainz, einer der großen deutschen Humormetropolen. Schauen Sie bitte hier.

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Kategorie(n): Inland 

  15.11.2014   06:18   Leserkommentare (3)

Der Traumaberater

Public Radio International meldet, Boko Haram hat die Stadt Chibok im Nordosten Nigerias überrannt, aus der vor sechs Monaten 200 Mädchen entführt wurden. http://www.pri.org/stories/2014-11-14/boko-haram-militants-take-over-chibok-northeastern-nigeria
War unser Außenminister nicht vor kurzem in Nigeria, um der Regierung des charismatischen Präsidenten Goodluck Jonathan deutsche Hllfe im Kampf gegen Ebola und den Terror anzubieten? Doch, er war da. “Wir wurden ganz dringend um Hilfsprogramme für traumatisierte Opfer von Boko Haram gebeten. Da könnten sich Deutschland und Frankreich zusammen engagieren”, so Steinmeier. Außerdem würden Gespräche über eine Unterstützung bei der Ausbildung der Polizei und dem Grenzmanagement geführt, denn viele Boko-Haram-Kämpfer zögen sich nach Angriffen in Nigeria über die Grenze in...

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Kategorie(n): Ausland 

  15.11.2014   05:34   Leserkommentare (9)

Das Orakel von Osnabrück

Der nette Osnabrücker, der vor kurzem Dieter Nuhr wegen Religionsbeschimpfung angezeigt hat, hat nicht nur viel Sinn für Humor, er macht sich auch Gedanken über Israel. Auf seiner FB-Seite postet er: Ihr verdammten Israelis. Ich freue mich auf den Tag, an dem wir euch ins Meer treiben werden, ihr Hunde. Nieder mit Israel. Hier der Screenshot.
Aber vielleicht meint er es gar nicht so. Vielleicht will er auf diese Weise nur Inge Höger und Annette Groth um ein Autogramm bitten.

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Kategorie(n): Inland