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Beiträge von  

  24.07.2014   14:43   Leserkommentare (im Wartemodus)

Weg das Deck!

Sehen Sie es mir bitte nach, meine lieben Leser in der Schweiz, dass ich keine Lust habe, über deutsche Reaktionen auf die israelische Operation in Gaza zu schreiben, über Demonstrationen in deutschen Städten, an denen «Israel – Kindermörder» und «Stoppt den Völkermord in Gaza!» gerufen wird. Die Deutschen sind nun einmal radikale Pazifisten geworden, und wenn sie von einem Nachbarn über Jahre mit Raketen traktiert würden, dann würden sie nicht zurück
schiessen, sondern den Nachbarn zu Kaffee und Kuchen bei leiser Musik von André Rieu einladen.

Aber es ist nicht nur der Wunsch nach ewigem Frieden, der die Deutschen umtreibt, sondern nach Gerechtigkeit im Allgemeinen und im Besonderen. Nach gerechten Löhnen und Renten; nach einer gerechten Verteilung des Wohlstands, des Vermögens und der Chancen auf einen Hauptgewinn...

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Kategorie(n): Inland 

  24.07.2014   09:31   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Zwei-Staaten-Lösung ist tot

Man kann den Fluggesellschaften aus ihrer Entscheidung, Tel Aviv erst einmal nicht anzufliegen, keinen Vorwurf machen. Nach dem Abschuss einer Maschine über der Ukraine mit 300 Toten ist Vorsicht besser als Heldentum auf Kosten der Passagiere. Das weiß auch die EL AL und hat ihre Maschinen mit Raketenabwehrsystemen ausgerüstet. Die zwei Raketen freilich, die möglicherweise eine anfliegende oder startende Maschine verpassten, werden Geschichte schreiben. Sie haben keinen Schaden angerichtet, aber die Idee einer Zwei-Staaten-Lösung unter sich begraben. http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article130496835/Die-Zwei-Staaten-Loesung-ist-tot.html

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Kategorie(n): Ausland 

  21.07.2014   11:27   Leserkommentare (3)

Der Investitionsberater des ZDF

Wenn in der ARD oder dem ZDF jemand als “Experte” vorgestellt wird, dann ist allemal größte Vorsicht geboten. Egal ob es um die Börse, eine Naturkatastrophe oder die Konjunktur geht, Aufgabe der “Experten” ist es, uns heute zu erklären, was gestern passieren musste. Es sind retrospektive Vorhersagen. Schöner wäre es, wenn sie uns heute sagen könnten, was morgen passieren wird, aber dazu sind sie nicht in der Lage, die Experten.

Einige sind offenbar bei Kaffeesatzlesern in die Schule gegangen, wie z.B. der bedeutende Nahostexperte Michael Lüders, der auf seiner Homepage fein säuberlich alle Stühle aufzählt, die er “in Sachen Nahost” abklappert (“Kommentator deutscher, schweizerischer und österreichischer Medien in Sachen Nahost, arabische Welt, Islam, darunter ARD, ZDF, RTL, SAT 1, 3sat, N24, n-tv, Spiegel-TV, sämtliche...

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

  19.07.2014   22:56   Leserkommentare (5)

Der entfesselte Zwerg und der gefesselte Riese

Die Sympathien für die Hamas, wie sie derzeit wieder zum Ausdruck kommen, haben nichts mit der Lage der Palästinenser zu tun; sie sind vielmehr Ausdruck der Hoffnung, die Hamas möge in “Palästina” den Job zu Ende bringen, den eine andere große antisemitische Bewegung in Europa unvollendet abbrechen musste. Fairerweise muss man festhalten, dass die Mehrzahl derjenigen, die sich im Jahre 2014 “Juden ins Gas!” wünschen, keine Biodeutschen sind, sondern einen “Migrationhintergrund” haben, den die Medien gerne beschweigen.
Die Hamas ist eine genuin antisemitische Bewegung. Es geht ihr nicht darum, einen palästinensischen Staat zu errichten, sondern darum, die jüdische Präsenz auf dem Boden Palästinas zu beenden. In Artikel 7 ihrer Charta aus dem Jahre 1988 heißt es: “Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht...

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Kategorie(n): Inland 

  18.07.2014   23:22   Leserkommentare (8)

Der Dr. Tartuffe unter den Betroffenheitsdarstellern

Wenn es um Israel oder Juden geht, hat jeder Kretin nicht nur eine Meinung, sondern auch das unbezwingbare Bedürfnis, sie zu äußern. Mein All-Time-Favourite in dieser Disziplin ist der Berliner Politologe Ekkehart Krippendorff, der vor über 20 Jahren in der taz folgenden Schwachsinn geschrieben hat:

Man stelle sich dieses Szenario vor: Kein deutscher Jude folgt den diskriminierenden Anordnungen der deutschen Behörden (Judenstern, getrennte Parkbänke, beschränkte Einkaufszeiten usw.) - wären sie gegenüber Hunderttausenden durchsetzbar gewesen? Man stelle sich vor, kein deutscher Jude wäre Befehlen gefolgt, sich zu Sammelplätzen einzufinden - einige Dutzend, einige hundert, vielleicht auch einige zehntausend hätte die deutsche Polizei einzeln (passiver Widerstand!) aus ihren Wohnungen gezerrt und auf Lastwagen verladen; aber...

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Kategorie(n): Inland 

  18.07.2014   08:42   Leserkommentare (2)

“Dieser Konflikt lässt sich nur mit Gottes Hilfe lösen”

Die Bushaltestelle, an der die drei israelischen Jugendlichen in das Auto ihrer Mörder einstiegen, ist inzwischen eine improvisierte Gedenkstätte geworden. Auf Transparenten stehen dort die Namen der Toten und: “Das Volk Israel lebt”. Es klingt trotzig, und es ist auch so gemeint. Esther, die an einem Lehrerseminar in Gusch Etzion Sonderpädagogik studiert, wartet hier auf eine Mitfahrgelegenheit nach Bet Schemesch. Die junge Frau zeigt keine Angst. “Wir wurden gewarnt, per Anhalter zu fahren, aber wir haben keine Wahl. Und warum sollte ich Angst haben? Wir sind hier zu Hause. Ich will mich nicht hinter Mauern und Zäunen verstecken.” Es dauert keine fünf Minuten, und schon sitzt sie in einem Auto Richtung Bet Schemesch. http://www.welt.de/politik/ausland/article130283676/Wo-Juden-und-Muslime-das-Fasten-gemeinsam-brechen.html...[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Ausland 

  17.07.2014   11:16   Leserkommentare (8)

Wie friedlich wären der Nahe Osten und die Welt ohne Juden

Dass die Deutschen nie «so ausser sich geraten, wie wenn sie zu sich kommen wollen», ist eine Erfahrung, die schon Tucholsky immer wieder staunen liess. Würde er noch leben, käme er aus dem Staunen nicht mehr heraus. Zum WM-Endspiel titelte eine Berliner Boulevardzeitung an die Adresse der Argenti nier: «Ihr seid Papst, aber wir sind Götter!» Und das noch vor dem entscheidenden Spiel.

Nicht auszudenken, was passiert wäre, hätten die Deutschen das Endspiel verloren. Ein lange anhaltendes Trauma wäre ihnen sicher gewesen. Denn als Deutscher darf man weder ein Endspiel verlieren noch eine Endlösung nicht beenden. Die Folgen sind verheerend.

Dieser Eintrag war vor kurzem auf der Facebook-Seite von Gregor Gysi zu lesen: «[. . .] lieber freund gregor [. . .] ich habe da eine ganz eigene meinung [. . .] der holocaust...

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Kategorie(n): Inland  Ausland  Kultur 

  14.07.2014   22:04   Leserkommentare (4)

Jetzt wird es ernst, der Steini kommt!

Nach dem grandiosen Erfolg seiner Vermittlungsbemühungen in der Ukraine (“Ein Zeichen der Hoffnung”) ist BAM Steinmeier jetzt auf dem Weg nach Israel, um zwischen der israelischen Regierung und der Hamas zu vermitteln. Darauf haben Bibi Netanjahu und Ismail Haniye sehnsüchtig gewartet, möglicherweise haben sie sich sogar verabredet, gegeneinander Krieg zu führen, um “Steini” in den Nahen Osten zu locken.

Morgen, Dienstag, findet um 13 Uhr ein “Hintergrundgespräch” mit dem BAM in der deutschen Botschaft in Tel Aviv statt. “Hintergrundgespräch” bedeutet so viel, dass der Minister den mitgereisten bzw. in Israel residierenden Korrespondenten unter dem Siegel der Verschwiegenheit etwas erzählt, was sie heute schon in der Jerusalem Post oder einer anderen Tageszeitung lesen konnten. In der Diplomatensprache heisst das: “Das Gespräch...

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Kategorie(n): Ausland