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Beiträge von  

  28.02.2015   18:46   Leserkommentare (6)

Gefühlsjuden, Diplomjuden und jüdische “Theologen”

Wenn es darum geht, die “Islamophbie” hochzuschreiben, ist Daniel Bax eine Stimme, auf die man sich verlassen kann. Ebenso wenn es darum geht, den Antisemitismus kleinzureden. Jetzt hat der Etappenhase der taz für interkulturelle Angelegenheiten tatsächlich einen Zeugen dafür gefunden, dass in Neukölln alles in Ordnung ist. Auf der Sonnenalle ist Hebräisch sogar die lingua franca! Da es sich bei dem Zeugen um einen “angehenden Rabbiner” handelt, steht sein Urteilsvermögen außer Frage. Ebenso seine Glaubwürdigkeit.

Wo findet der taz-Reporter ein solches Licht im Dunkel der Vorurteile? Im Archiv der taz. Oder hier. Der junge Mann mit dem für Juden ungewöhnlichen Vornamen Armin (schon möglich, dass ihn seine Eltern nach dem Chef der Cherusker benannt haben, in der Annahme, es würde sich um einen der zehn verlorenen Stämme...

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Kategorie(n): Wissen 

  28.02.2015   11:25   Leserkommentare (4)

Schickt den TÜV in die Ukraine!

Worüber ich mich aber am meisten wundere: Die Lastwagen haben keine Nummernschilder. Wurden sie von den „prorussischen Separatisten“ geklaut? Ist das neuerdings so üblich, dass man in Autos herumfahren darf, die nicht zugelassen sind? Also in Deutschland wäre so etwas unmöglich! Bei uns darf ein Wagen ohne ein amtliches Kennzeichen „keinen Zentimeter bewegt“ werden, habe ich neulich auf einer Fachseite gelesen. Es ist nicht einmal erlaubt, ihn zur Zulassungsstelle zu fahren, um sich dort neue Kennzeichen zu besorgen.

In der Ukraine scheinen aber andere Regeln zu gelten. Leider hat man es im Rahmen der Verhandlungen zu Minsk 1 und Minsk 2 versäumt, einen Passus in das Protokoll aufzunehmen, wonach auch Militärfahrzeuge ein gültiges Nummernschild haben müssen. An alles hat man gedacht, nur nicht daran!...[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Ausland 

  27.02.2015   09:08   Leserkommentare (5)

Die spinnen, die Isländer!

Eines der kleinsten Völker der Welt und eines der kreativsten. Es hat, von der Geothermie einmal abgesehen, keine Bodenschätze, keine Armee und auch keinen Ehrgeiz, die Welt das Fürchten zu lehren. Aber immer eine Idee, von sich reden zu machen.

Es ist 19 Minuten nach 17 Uhr. Die Boeing 757 der Icelandair rollt zur Startbahn am internationalen Flughafen von Keflavík. Um 17.23 hebt sie ab. Kapitän Haukur Reynisson steuert im Tiefflug den Stadtflughafen von Reykjavík an. Luftlinie: gerade mal 40 Kilometer.

Um den Flug ein wenig zu strecken, dreht er noch zwei Runden über der Stadt und beginnt dann den kurzen Sinkflug. Auch für den erfahrenen Piloten ist das eine Herausforderung, denn die Landebahn fängt gleich hinter einer Häuserreihe an und ist nach nur 1560 Metern zu Ende. Nach genau 22 Minuten in der Luft, um 17.45 Uhr, ist...

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Kategorie(n): Ausland 

  26.02.2015   19:18   Leserkommentare (7)

Auf zur Mutprobe!

Die 63. Woche der Brüderlichkeit steht vor der Tür, mit einem sensationellen Rahmenprogramm. Angeblich soll es aber einen noch geheimen Programmpunkt geben, den so genannten “Kippa-Walk”. Teilnehmer der Feierlichkeiten können, allein oder gruppenweise, durch “Problemviertel” spazieren gönnen, in denen aus demografischen Gründen vom Tragen einer Kippa abgeraten wird. Wer es am längsten aushält, ohne belästigt zu werden, bekommt als Preis eine DVD mit Songs von Tom Lehrer, auf der auch diese Aufnahme aus dem Jahre 1967 zu finden ist.

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Kategorie(n): Inland 

  24.02.2015   09:02   Leserkommentare (4)

Mehr Frauen in die Formel 1!

Meine Frau kann auch viel besser Auto fahren als ich, auch Einparken. Was mich neulich als Beifahrer dazu brachte, auf der Strecke von Karlsbad nach Marienbad darüber nachzudenken, warum es im Motorsport praktisch keine Frauen gibt. Frauen spielen Fußball, boxen, stemmen Gewichte, laufen Marathon und fliegen auf Skiern durch die Lüfte, vor Kurzem noch eine totale Männerdomäne. Es gibt auch eine Handvoll Rallyefahrerinnen, und bei irgendeinem Formel-1-Team soll es eine Testfahrerin geben, die für ihre Kollegen die Autos warmfahren darf. Mehr ist nicht. Alle anderen, die es in die Königsklasse des Motorsports geschafft haben, sind Boxenluder. Warum ist das so? http://ps.welt.de/2015/02/21/die-achsen-des-guten-mehr-frauenpower-der-formel-1/#more-49080

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  24.02.2015   00:33   Leserkommentare (im Wartemodus)

Juden außer Rand und Band

Sogar der Berichterstatter, der sich wegen seiner Köln-Allergie etwas missmutig auf den Weg in die Domstadt gemacht hatte, war am Ende, das heißt gegen ein Uhr nachts, angenehm überrascht. Zwar hatte er das Durchschnittsalter der Teilnehmer (elf bis 19 Jahre) gewaltig in die Höhe getrieben, dafür aber etwas erlebt, das die Anreise gelohnt hatte: Junge Juden außer Rand und Band. Dabei war kein Alkohol im Spiel, es roch auch nicht nach Rotem Libanesen und das koschere Essen, mit dem der Abend begann, war allen vorausgegangenen Erfahrungen zum Trotz ausgesprochen gut. In der X-Post-Halle am Rande von Köln-Nippes ging es zu wie in der sprichwörtlichen Judenschule, laut und lebhaft. Ruhe und Disziplin mögen große Tugenden sein, jüdische Eigenarten sind sie nicht....

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Kategorie(n): Kultur 

  19.02.2015   19:09   Leserkommentare (3)

Es gibt kein Leben nach dem Tode!

Deutsche Politiker neigen dazu, Versprechen abzugeben, die so realistisch sind wie Garantien für gutes Wetter und glückliche Ehen. Unvergessen und immer wieder für einen Lacher gut ist Norbert Blüms Satz “Denn eins ist sicher: die Rente”. Ebenso schön und von zeitloser Eleganz die Erklärung der Kanzlerin aus dem Krisenjahr 2008: “Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind. Auch dafür steht die Bundesregierung ein.”

Damals ging es darum, einem “Bankrun” vorzubeugen, der das Land ins Chaos gestürzt hätte. Heute soll verhindert werden, dass eine kleine, aber für das Ansehen der Bundesrepublik wichtige Gruppe dem Land den Rücken kehrt. Deswegen sagt die Kanzlerin: “Wir werden seitens der Bundesregierung, aber auch der Landesregierungen und aller Verantwortlichen in Deutschland alles dafür tun, dass die...

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Kategorie(n): Inland 

  18.02.2015   23:24   Leserkommentare (5)

SPON deckt eine Verschwörung auf

Ein israelischer Journalist läuft mit einer Kippa auf dem Kopf durch Paris, die Stadt der Liebe,der Toleranz und des multikulturellen Zusammenlebens. Aus dem 10-Stunden-Spaziergang extrahiert er ein kurzes Video, das er online stellt. Auf SPON liest sich das so:

Überhaupt lässt der Film offen, wie repräsentativ die insgesamt nur 70 Sekunden langen Ausschnitte für den zehnstündigen Paris-Spaziergang des Zvika Klein sind. Der Journalist arbeitet für das israelische Nachrichtenportal nrg.co.il, das dem US-Milliardär Sheldon Adelson gehört. Der 81-Jährige ist persönlicher Freund und wichtiger Geldgeber des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu. Seine Medien, allen voran die Gratiszeitung “Israel Hayom”, unterstützen den Regierungschef nach Kräften.

Das stinkt zum Hamburger Himmel, nicht wahr? SPIEGEL TV hätte...

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Kategorie(n): Bunte Welt