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Beiträge von  

  21.08.2014   08:39   Leserkommentare (2)

Aus dem Stall

Als deutschem Bürger steht es mir nicht an, die Schweiz zu kritisieren oder mich über Schweizer lustig zu machen. Es gibt genug Missstände und Wichtigtuer in meinem Beritt. Ich schätze das politische Modell der Schweiz, den anarchisch-konservativen Eigensinn der Schweizer, der sie gegen totalitäre Versuchungen immun macht.

Natürlich gibt es Schweizer, die ich nicht leiden kann, Jean Ziegler zum Beispiel, den ich für einen Meisterheuchler halte. Und wann immer ich etwas von oder über Geri Müller lese, erwacht mein sechster Sinn aus dem Stand-by-Modus. Die Art, wie er sich inszeniert, das Pathos seiner Auftritte, die Mischung aus autoritär, grün und selbstbezogen, all das rechtfertigt einen Anfangsverdacht. Aber wofür? Jetzt weiss ich es.

Das gleiche ungute Gefühl hatte ich bei dem deutschen Politiker Sebastian Edathy, SPD,...

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Kategorie(n): Ausland 

  19.08.2014   00:33   Leserkommentare (4)

Schau, was kommt zum Fenster rein

Wie brutal, durchgeknallt, gefühllos, irre, verblödet, verkommen und zugeschissen muss ein Mensch sein, der auf die Frage, ob seine in Israel lebenden Verwandten und deren Familien von Hamas-Raketen gefährdet seien, antwortet:

„Die sind nicht wirklich gefährdet, ich meine so ein Geschoss, wenn es das Fenster trifft oder zum Fenster reinkommt, dann kann man natürlich dabei sterben, aber bei Alarm muss man eben ins Treppenhaus gehen. Das sind ja völlig primitive Waffen.“ Nach dem Hinweis durch den Interviewer, dass viele Raketen von den Israelis abgefangen würden, sagt er: „Aber selbst wenn sie durchkämen, das ist ja mehr symbolisch. Was nicht heißt, dass man das nicht lieber sein lassen sollte.“

Der Anteil der Bekloppten unter den Juden ist so groß wie in anderen Ethnien oder Glaubensgemeinschaften. Die Frage ist nur,...

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Kategorie(n): Inland 

  18.08.2014   16:30   Leserkommentare (10)

Wenn wir wollen, ist es kein Märchen

Als die Palästinenser vor zwei Jahren ankündigten, sie würden bei den Vereinten Nationen den Antrag auf Aufnahme als “Non-Member-State” stellen, fiel die israelische Regierung nicht nur aus allen Wolken, sie drohte der palästinensischen Autonomiebehörde auch mit Abbruch der Beziehungen und Sanktionen.

Es war absehbar, dass die UN-Vollversammlung beschließen würde, Palästina als “Beobachterstaat” zu akzeptieren. Und so geschah es auch, mit einer satten Mehrheit von 138 der 193 UN-Mitglieder. Nur neun Staaten stimmten dagegen, darunter auch Israel.

Es wäre klüger gewesen, wenn die Israelis nicht nur dafür gestimmt, sondern den Palästinensern schon im Vorfeld ihren Beistand angeboten hätten. “Liebe Nachbarn, können wir euch beim Ausfüllen der Papiere helfen? Wir wissen, wie es geht, wir haben das schon einmal gemacht.” Aber...

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Kategorie(n): Ausland 

  17.08.2014   23:07   Leserkommentare (12)

Erbarmen mit den Antisemiten!

Didi und sein Sohn haben einen Traum “... wir träumen davon, dass es in Deutschland möglich ist, der israelischen Regierung einen ständigen Verstoß gegen UN-Resolutionen und die Menschenrechte vorzuwerfen, ohne gleich in den Verdacht zu geraten, Antisemit zu sein!”

Ein Jurist aus Reutlingen spielt Volksgerichtshof. “Mit ihren exzessiven Bombardements und Beschießungen, den dadurch ausgelösten Tötungen unschuldiger Zivilisten und den horrenden Zerstörungen, die in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zur Beschießung mit Raketen seitens der Hamas stehen, verwirkt sie das Recht zur Selbstverteidigung. Ihr Handeln ist unrecht und völkerrechtswidrig.”

Eine olfaktorische Zumutung, vor der sogar die Fische im Rhein kapitulieren, behauptet, “in Palästina” finde seit 68 Jahren “der Holocaust” statt.

Ein Kretin aus dem Umfeld der...

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Kategorie(n):

  17.08.2014   00:23   Leserkommentare (21)

Spieglein, Spieglein an der Wand…

... wer ist der größte Heuchler im ganzen Land?

Die Mordbrenner vom Islamischen Staat (früher ISIL bzw. ISIS), der etwa die gleiche semantische Metamorphose durchgemacht hat wie die SED/PDS/Linkspartei, haben in zwei Wochen 700 Angehörige eines syrischen Stammes vom Leben zum Tode befördert, die meisten auf eine ziemlich gemeine Art und Weise. Man sollte meinen, dass so ein asoziales und allen Regeln des friedliebenden Islam zuwiderlaufendes Verhalten einen Sturm der Empörung auslösen würde, vor allem in Deutschland, wo man neben den “besonderen Beziehungen zu Israel aufgrund der deutschen Geschichte” auch die “traditionell guten Beziehungen zur arabischen Welt” pflegt.

Dazu zählt u.a. die herzliche Freundschaft zwischen dem Mufti von Jerusalem und dem Führer, sowie der “strategische Dialog” zwischen der SPD und der Fatah...

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Kategorie(n): Inland 

  15.08.2014   17:32   Leserkommentare (1)

Der Ursel ihre Glückszahl

Wie kommt so ein Bild zustande? Hat die Verteidigungsministerin einen Leibfotografen, der sie Tag und Nacht begleitet? Noch wichtiger: Warum wird betont, dass sie die Flieger der Bundeswehr “in Jeansjacke” losgeschickt hat? Wurden auch andere Optionen erwogen, ein Coco-Chanel-Kostüm oder das kleine Schwarze vom letzten Bundespresseball? Wäre eine Latzhose nicht praktischer gewesen? Und was passiert jetzt mit der Jeansjacke, kommt sie in ein Museum? Auch die Uhrzeit regt zu Spekulationen an. 6.55 Uhr. Gut, es ist nicht 5.45 Uhr, der Slot war schon besetzt. 6.55 ist kurz vor 7. Ursula von der Leyen hat sieben Kinder. Ist Sieben ihre Glückszahl? http://www.welt.de/kultur/article131271129/Waffen-Wolken-und-Gestaltungswille.html

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  15.08.2014   15:24   Leserkommentare (im Wartemodus)

Klappe auf, Klappe zu

Autos und Frauen haben einiges gemeinsam. Beide sind Objekte männlicher Begierde, sowohl bei Autos wie bei Frauen gibt es so etwas wie „die Liebe auf den ersten Blick“, und wenn Allensbach oder Emnid eine Gruppe von Männern danach fragen würde, ob sie sich lieber von ihrem Auto oder ihrer Frau trennen möchten, könnte das Ergebnis der Umfrage sehr ernüchternd sein. http://ps.welt.de/2014/08/14/die-achsen-des-guten-klappe-auf-klappe-zu/

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  14.08.2014   08:25   Leserkommentare (5)

Hamas? Nie gehört!

Der Boden der deutschen Geschichte, so hört und liest man es immer wieder, reiche bis nach Palästina. «Wir Deutschen» hätten aufgrund unserer Geschichte nicht nur eine besondere Verantwortung gegenüber den Juden, sondern auch für die «Opfer der Opfer», also die Palästinenser. Hätten «wir» uns nicht an den Juden vergangen, gäbe es heute keinen Nahostkonflikt, könnten die Palästinenser in aller Ruhe ihre Felder bestellen, ohne von den Israelis schikaniert zu werden.

Diese Überlegung mag richtig oder falsch sein, sie treibt in jedem Falle seltsame Blüten. So hat vor zwei Wochen eine Gruppe von ­«Kulturschaffenden in Deutschland» einen «Offenen Brief zum Krieg in Gaza» veröffentlicht, der sich «an die Mitglieder des Deutschen Bundestages, an die deutschen Mitglieder des Europäischen Parlaments, an die deutsche...

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Kategorie(n): Inland  Kultur