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  29.09.2014   00:23   Leserkommentare (13)

Neu im Angebot

Der Zentralrat der Juden in Deutschland zegt sich “besorgt über antisemitische Vorfälle bei der AfD”. Judenhass gehöre nicht in die Politik, sondern geächtet. “Gerade eine neue Partei wie die AfD wäre gut beraten, sich glaubwürdig an diesen Grundsatz deutscher Politik zu halten”, sagte Dieter Graumann der BamS.

Bei Parteien, die schon länger im Geschäft sind, ist der Zentralrat nicht so besorgt. Oder habe ich eine Stellungnahme von Dieter Graumann zu antisemitischen Vorfällen in der SPD überhört? Dazu, dazu und auch dazu.

Auch zur Linkspartei, vertreten durch Petra “Pumuckl” Pau, unterhält der Zentralrat freundschaftliche Beziehungen, obwohl es die Partei mit der größten Antisemitendichte aller Parteien ist. Warum flippt Graumann also bei der AfD aus? Weil sie eben eine “neue Partei” ist. Quod licet Iovi, non licet bovi....[Weiterlesen…]

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Kategorie(n): Inland 

  26.09.2014   15:21   Leserkommentare (6)

Die hohe Kunst der Verspätung

Die Deutschen, sagen die Historiker, seien eine «verspätete Nation». Sie haben die Kleinstaaterei erst überwunden, als andere Völker längst zu Nationen gereift waren. Sie legten sich als letzte europäische Grossmacht Kolonien zu, um mit Frankreich, Grossbritannien, den Niederlanden und Belgien gleichzuziehen. «Wir wollen niemand in den Schatten stellen, aber wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne», erklärte der Staatssekretär im Auswärtigen Amt und spätere Reichskanzler Bernhard von Bülow im Reichstag am 6. Dezember 1897.

Auch die Demokratie konnte in Deutschland erst Fuss fassen, nachdem die Siegermächte kräftig nachgeholfen hatten. Und dann dauerte es noch einmal zwanzig Jahre, bis sich in der Bonner Republik eine «Friedensbewegung» etablierte. Parallel dazu nahm eine linke «Antifa» den Kampf gegen die Nazis...

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

  25.09.2014   21:24   Leserkommentare (10)

Eine Zicke macht die Gärtnerin

Angenommen, ein Lehrer für Gemeinschaftskunde bekennt, dass fünf seiner Schüler die Schule abgebrochen und Zuflucht bei einer Gang gefunden haben, die mit Drogen, Mädchen und Waffen handelt, glauben Sie, irgendjemand käme auf die Idee, ausgerechnet diesen Lehrer zu befragen, wie man das Abgleiten Jugendlicher ins asoziale Verhalten verhindern könnte. Eher nicht, oder?

Genau das aber ist bei Lamya Kaddor der Fall. Die islamische Religionspädagogin und Islamwissenschaftlerin aus Münster hat sich als Fachfrau für problematische Jugendliche dadurch qualifiziert, dass fünf ihrer Schüler “nach Syrien gegangen sind, um dort zu kämpfen”. Darin kommt natürlich nicht das pädagogische Versagen von Frau Kaddor zum Ausdruck, sondern der Gesellschaft, die den Jugendlichen “das Gefühl” gibt, “hier nicht hinzugehören, nichts wert zu...

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Kategorie(n): Inland 

  25.09.2014   12:07   Leserkommentare (9)

Wir sind die Guten - Schuld sind immer die anderen!

Ich liebe es, wenn ein Artikel, in dem es um mich geht, mit der Feststellung anfängt oder aufhört: “Broder ist es nicht wert, dass man sich mit ihm beschäftigt!”

Meistens handelt es sich um längere Elaborate, deren Verfasser einen wesentlichen Teil ihrer erbärmlichen Existenz damit verbringen, sich mit mir zu beschäftigen. Insofern ist der folgende Text eine Ausnahme, er ist kurz und knapp. Geschrieben wurde er von einem Adabei, der so vorgestellt wird:

Der Autor studiert Rechtswissenschaften an der FU-Berlin. Sein Schwerpunkt ist internationales Recht. Er ist Mitgründer des Vereins “Muslime aller Herkünfte deutscher Identität (M.A.H.D.I.-e.V.)”, Mitglied der Jungen Islam Konferenz und in vielen Projekten ehrenamtlich engagiert, wie zum Beispiel im Arbeitskreis Zukunft des Sozialen des Bildungswerks der...

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Kategorie(n): Kultur 

  23.09.2014   16:05   Leserkommentare (9)

Entschuldigung!

Es gibt zwei Claus Kleber. Der eine moderiert mit Capri-Blick das heute-journal, der andere twittert, was ihm durch den Kopf geht. Z.B.:
After-thought: Heute bisschen viel persönliche Betroffenheit in die Moderationen gelassen. War wenigstens ehrlich. Morgen wieder sachlicher.
Oder: Glücksfall: Telefongespräch mit #DanielBarenboim. Ihm liegt Gaza auf der Seele. Es wird ein Zwischenruf im #heutejournal. Jetzt dirigiert er

Ja, das sind Dinge, die wir schon immer wissen wollten. Was Daniel Barenboim auf der Seele liegt. Und was CK über seine eigenen Moderationen denkt.
Jetzt hat er sich auch meiner angenommen. Am 11.9. twitterte er: Wer Henryk Broder noch für satisfaktionsfähig hält, lese: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/eine_nutte_und_zwei_etappenhasen … Atef Abu Saif eine HamasNutte nennen = unter aller Broder

Nun kennt...

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Kategorie(n): Inland 

  23.09.2014   12:07   Leserkommentare (3)

Die Distel ruft!

Es ist soweit. Heute Abend werden die Europa-Preise verliehen. Ich bekomme die ” Europadistel 2013 für den größten europapolitischen Fauxpas”, für meine “polemische und unsachliche Kritik an der EU”. Ich habe mich sehr um diesen Preis bemüht, zumal zwei von mir geschätzte EU-Kritiker ebenfalls nominiert waren: Jan Fleischhauer und Hans-Werner Sinn.

Wenn Sie wissen möchten, wie ich es geschafft habe, die beiden auszubremsen und die Preisgeber reinzulegen, dann kommen Sie doch heute in das Europäische Haus, Unter den Linden 78, 10117 Berlin. Los gehts um 19 Uhr. Elmar Brok wird auch da sein.

Henryk M. Broder: Die letzten Tage Europas. Updates zum Buch Die letzten Tage Europas: Updates zum Buch

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Kategorie(n): Inland 

  23.09.2014   11:49   Leserkommentare (7)

Enthauptungen sind eine Scheiss-PR

“Glauben Sie mir, die Terroristen sind keine Muslime”, sagte ein junger Mann am Rande einer der Kundgebungen vergangenen Freitag. Woher will er das wissen? Beten sie nicht fünf Mal am Tag? Verneigen sie sich nicht in Richtung Mekka? Essen sie vielleicht Schweinefleisch und spülen den üblen Nachgeschmack mit einer Flasche Jack Daniels runter? Und könnte es sein, dass die Kämpfer des IS sich für die “wahren Muslime” halten und alle anderen, die nicht in der Lage sind, einem “Ungläubigen” den Kopf abzuschlagen, für Weicheier, die dasselbe Schicksal verdienen? Hat irgendjemand einen Lackmustest oder eine Urinprobe entwickelt, um “wahre” von “unwahren” Muslimen zu unterscheiden?

Wenn der IS nicht islamisch ist, dann war die Inquisition nicht christlich. Dann ließ Tomás de Torquemada nur “im Namen des Christentums” foltern, während...

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Kategorie(n): Inland 

  22.09.2014   16:15   Leserkommentare (13)

Wilma 2000 - 2014

Unsere Wilma ist jetzt im Hundehimmel. Sie hat uns auf vielen Reisen begleitet und ist uns allen ans Herz gewachsen. Wir werden sie nie vergessen!
Jo, Hamed, Henryk, Robert, Tobi und das ganze Team der Deutschland-Europa-Safari

Siehe auch:
http://www.welt.de/fernsehen/article109589519/Mit-Henryk-M-Broder-auf-Foto-Safari-durch-Europa.html

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Kategorie(n): Bunte Welt