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Beiträge von  

  28.11.2014   01:24   Leserkommentare (im Wartemodus)

Eine gewisse Gefahr

Zu den bekanntesten „geflügelten Worten“ der deutschen Sprache gehört der Satz: „Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.“ Wem das Copyright daran zukommt, ist unklar. Einiges spricht für Konrad Adenauer, anderes für den Philosophen und Psychotherapeuten Paul Watzlawick („Anleitung zum Unglück-lichsein“), der sich allerdings bei Adenauer bedient haben könnte.

Wer immer die Sottise in die Welt gesetzt hat, er ist soeben als Pointenkönig entthront worden – durch den Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen, der in einem Interview mit der Zeitung DIE WELT gesagt hat: „Die Situation ist besorgniserregend, aber wir müssen keine Angst haben.“ Womit er die von Gruppen wie al-Kaida und Islamischer Staat ausgehende Bedrohung meinte.

Um keine Missverständnisse zu riskieren, wollen...

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Kategorie(n): Inland 

  27.11.2014   06:00   Leserkommentare (im Wartemodus)

Thanks For Giving!

Heute ist Thanksgiving, der amerikanischste aller amerikanischen Feiertage. Millionen von Amerikanern sind unterwegs, um den Tag mit ihren Angehörigen zu verbringen. Das geht nicht immer gut ab, denn wenn man sich nur einmal im Jahr sieht, kann die Wirklichkeit den Erwartungen nicht gerecht werden. Auf Public Radio International (PRI) gab es deswegen gestern ein Thanksgiving-Special, wie man den Tag überstehen kann, ohne irre zu werden. Sehr hörenswert. Aber glauben Sie nicht, es sei eine Satire. nein, es ist der reine Ernst. http://onpoint.wbur.org/2014/11/26/thanksgiving-family-arguments-arent-tasty

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Kategorie(n): Ausland 

  26.11.2014   16:12   Leserkommentare (11)

Das Gute im Herzen

Noch sensibler sollte man mit dem Begriff “Dschihad” umgehen, der keinesfalls “Heiliger Krieg” bedeutet, sondern sich “auf einen inneren Auftrag” bezieht, “zum Beispiel beim Kampf gegen ‘das Böse’ im Herzen”. Und die “Islamophobie” ist nicht etwa ein Kampfbegriff, der von Ajatollah Khomeini erfunden wurde, sondern “der wissenschaftliche Begriff für die generelle Ablehnung des Islam” und der Muslime. Es sollte auch sorgfältig zwischen “Salafisten” und “Salafiten” unterschieden werden, weil die einen etwas mehr beziehungsweise etwas weniger gewaltaffin sind als die anderen. http://www.welt.de/kultur/medien/article134714969/Vorsicht-beim-schoenen-deutschen-Wort-Dschihad.html

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Kategorie(n): Inland 

  23.11.2014   05:24   Leserkommentare (1)

Fahrvergnügen

„Freddy“, frage ich, „wie viele Autos hast du eigentlich?“ „Drei“, sagt Freddy, ohne lange nachzudenken. Freddys erstes Auto war eine Renault Dauphine, Baujahr 63, die er von seinen Eltern bekommen hat. Mein erstes Auto war eine Renault Dauphine, Baujahr 64, die mir von meinen Eltern geschenkt wurde. Seine war türkisfarben, meine beige. So etwas verbindet. Außerdem kennen wir uns seit 50 Jahren. Früher waren wir Nachbarn in Köln, heute in Virginia. „Freddy“, frage ich, „wozu brauchst du drei Autos?“ „Eines für mich“, sagt Freddy, „eines für Rita, meine Frau, und das dritte aus Sentimentalität.“
http://ps.welt.de/2014/11/22/die-achse-des-guten/

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  22.11.2014   20:47   Leserkommentare (7)

Lupenreine Antisemiten

“Was die israelische Regierung in Gaza gemacht hat, könnte sich kein anderer Staat erlauben”, sagt Groth, und ein wenig klingt das nach den Rechtspopulisten, die dem Westen vorwerfen, Israel aus historischen Gründen zu schonen. Aus den Opfern von einst seien Täter geworden, sagt Groth, “in den Gefängnissen der Israelis sitzen Minderjährige”. http://www.zeit.de/2014/48/antisemitismus-afd-die-linke

Ja, das st es. Der eine Satz - “Aus den Opfern von einst seien Täter geworden” - sagt alles, was man darüber wissen muss, wie lupenreine Antisemiten ticken.
Aus den Opfern von einst freilich können schon deswegen keine Täter von heute geworden sein, weil die irgendwo vermodert sind oder sich in Schall und Rauch aufgelöst haben, in jedem Falle aber von den Vätern und Großvätern derjenigen vom Leben zum Tode befördert wurden, die...

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Kategorie(n): Inland 

  20.11.2014   07:23   Leserkommentare (6)

Die Amis klauen wie die Raben

Die Amis schrecken vor nichts zurück. Jetzt kopieren sie sogar unsere Komiker. Habe grade in Jon Stewarts Daily Show Lewis Black gesehen. Erst dachte ich, Thomas Bellut hat mir in der Teestube am Lerchenberg was ins Malzbier geschüttet, dann aber wurde mir rasch klar, wo ich Lewis Black schon mal gesehen habe. Aber schauen Sie selbst. Hier das Original. Und hier die Kopie. Schamlos, nicht wahr?

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Kategorie(n): Kultur 

  20.11.2014   04:44   Leserkommentare (8)

Wir sind Steinzeit

Die „Enthauptung“ bzw. „Hinrichtung“ – allein diese Bezeichnungen zeugen von einer völligen Ratlosigkeit im Umgang mit einer Bande von Lustmördern – des Amerikaners Peter Kassig ist in Deutschland mehr oder weniger achselzuckend hingenommen worden.

Etwa so wie der Beginn eines Streiks, den die Gewerkschaft Wochen im Voraus angekündigt hatte. Man hat es ja kommen sehen. Etwas gegen ein Unheil zu unterneh-men, das vorprogrammiert ist, scheint so unmöglich, wie ein heraufkommendes Gewitter abzusagen.

Hatten die beiden ersten „Enthauptungen“ noch für ein maßloses Entsetzen gesorgt, ließ die Intensität der Reaktionen ab der dritten Hinrichtung merklich nach.
In den Kommentaren war immerhin noch von „Steinzeitislamisten“ die Rede, die sich „menschenverachtender“ Mittel bei der Durchsetzung ihrer Ziele...

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Kategorie(n): Inland 

  17.11.2014   19:03   Leserkommentare (2)

Claus, wir danken Dir!

Ich habe mich selten dermaßen auf die Tagesschau, das heute-journal und die Tagesthemen gefreut wie in der vergangenen Woche. Ich konnte es kaum abwarten, bis Claus Weselsky ins Bild kam, um zu verkünden, warum das letzte Angebot der Bahn „inakzeptabel“ und „unzumutbar“ war, weswegen die Lokführer keine andere Wahl hatten, als weiter zu streiken, obwohl sie viel lieber zum Dienst angetreten wären. Sie streikten nicht nur für mehr Geld, sie streikten vor allem für das Grundrecht, Tarifverträge abschließen zu können – für sich selbst, die Zugbegleiter und die Heizer auf dem „Molli-Express“ zwischen Bad Doberan und Heiligendamm. Und jedes Mal, wenn Claus Weselsky zu einer Erklärung ausholte, musste ich daran denken, wie sehr Dieter Bohlen mit seinem legendären Satz Recht hatte: „Das Problem ist: Mach einem...

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Kategorie(n): Inland