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Beiträge von  

  20.04.2014   10:14   Leserkommentare (27)

Ein seltsamer Kandidat

Dirk Driesang heißt der bayerische Spitzenkandidat der AfD für die Europa-Wahl (Europa-Liste Platz 11). Von Beruf ist der Mann Opernsänger und außer der AfD hat er noch zwei weitere Hobbys: Bergsteigen und Geschichte. Auf seiner Website (http://driesang.eu) veröffentlicht er Traktate über die „wahren Hintergründe“ historischer Ereignisse. Zwei seiner Lieblingsthemen sind der Erste Weltkrieg und das Leben des Dichters Gotthold Ephraim Lessing. Zu beidem hat er Erstaunliches herausgefunden.

Sowohl hinter dem Tod Lessings als auch dem Erste Weltkrieg stecken Geheimbünde. Der Dichter wurde von Freimaurern vergiftet, weil er zu viel über die Freimauerei ausgeplaudert hatte. Und der erste Weltkrieg wurde von den „Übernationalen“ entfacht. Das internationale Finanzkapital, insbesondere eine Clique angelsächsischer...

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Kategorie(n): Inland 

  30.03.2014   12:15   Leserkommentare (im Wartemodus)

Wohlstands-Humbug killt Nashörner

Interview mit dem Naturschutzexperten Rolf Baldus*

Herr Baldus, Sie kommen gerade aus dem Selous-Wildschutzgebiet zurück. Was hat sich verändert, seit der Zeit von 1987 bis 2005, in der sie dort als Berater und Wildhüter arbeiteten?

Am meisten fällt der Rückgang der Elefanten ins Auge: von 70.000 in 2005 auf etwa 13.000 heute. Verantwortlich ist die Wilderei. Sie wurde möglich, weil die Effektivität des Managements im Reservat zwischenzeitlich wieder auf das Niveau der achtziger Jahre zurück gefallen war. “Zurück auf Start” würde man beim “Mensch-Ärger-Dich-nicht!” sagen. Ein wesentlicher Grund: Zu meiner Zeit konnte der Selous die Hälfte der Einnahmen aus Jagd und Tourismus einbehalten. Wir haben damit das Management finanziert. Als die tansanische Regierung wieder auf die geringe Finanzierung aus dem Staatshaushalt...

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Kategorie(n): Ausland  Wissen  Wirtschaft 

  27.03.2014   08:20   Leserkommentare (4)

“Mutter Natur ist Gentechnikerin”

Ein Interview mit Norman Borlaug aus dem Jahr 2007. Am 25. März 2014 wäre der Nobelpreisträger und Vater der Grünen Revolution 100 Jahre alt geworden

Professor Borlaug, Sie sind 93 Jahre alt und blicken auf ein aktives Leben zurück. Genießen Sie Ihren Ruhestand?

Ich bin kein Rentner. Ich bin immer noch beruflich aktiv, als Professor, als Forschungsleiter und als Vorsitzender einer privaten Organisation, die sich für den Ausbau der Landwirtschaft in Afrika einsetzt.

Sie haben ein Leben lang gegen Hunger und Armut gekämpft. Immer noch steht 850 Millionen Menschen nicht genügend Nahrung zur Verfügung. Ist die Grüne Revolution gescheitert?

1960 waren vierzig Prozent der Menschheit unterernährt. Wäre es bei dieser Relation geblieben, hätten heute über zwei Milliarden Menschen nicht genug zu essen. Die Grüne Revolution hat...

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Kategorie(n): Ausland  Wissen  Wirtschaft 

  27.03.2014   08:14   Leserkommentare (1)

Der Mann, der Millionen Menschenleben rettete

Der Agrarwissenschaftler Norman Borlaug währe am 25 März 100 Jahre alt geworden. Seine Grüne Revolution brachte den Durchbruch im Kampf gegen den Hunger

Wer Millionen Menschen umbringen lässt, geht in die Geschichte ein. Hitler und Stalin kennt jedes Schulkind. Doch über einen Mann, der Millionen Leben rettete, steht in den meisten Schulbüchern kein Wort. Norman Borlaug, der im Jahr 2009 starb, ist bis heute nur Agrarfachleuten ein Begriff. Sehr zu Unrecht. “Er war der größte Mensch, der je gelebt hat”, sagte der amerikanische Komiker Penn Jillette - und das ist kein Witz.

Borlaug galt als der Vater der Grünen Revolution, die heute ebenfalls fast vergessen ist. Der Begriff stammt aus einer Zeit, als Grün noch für Landwirtschaft stand und nicht für eine politische Richtung. Als Grüne Revolution wurden in den 60er- und...

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Kategorie(n): Ausland  Wissen  Wirtschaft 

  25.03.2014   08:03   Leserkommentare (1)

Klimaerwärmung und Artensterben: Langsame Einsicht

DER SPIEGEL, 24.3 2014:

Verursacht die Erderwärmung ein globales Artensterben? Der Uno-Klimarat ist sich da nicht mehr sicher: Nach SPIEGEL-Informationen sät er im Entwurf seines neuen Reports erstaunlich große Zweifel an seinen bislang verbreiteten Vorhersagen.

Der Uno-Klimarat IPCC zieht seine bisherigen Prognosen eines Artensterbens überraschend stark in Zweifel. Das berichtet der SPIEGEL in seiner neuen Ausgabe. Dem geheimen Berichtsentwurf des IPCC zufolge, dessen zweiter Teil Ende März veröffentlicht werden soll, rechnet der IPCC zwar weiterhin mit dem Risiko, dass zahlreiche Tier- und Pflanzenarten der Klimaerwärmung zum Opfer fallen könnten. Andererseits distanzieren sich die Wissenschaftler von ihren Prognosen: “Es besteht sehr geringes Vertrauen darin, dass die Modelle das Aussterberisiko derzeit akkurat vorhersagen”,...

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Kategorie(n): Klima-Debatte  Wissen 

  31.12.2013   21:13   Leserkommentare (1)

So gelingt auch Ihre Silvesterparty

Der Jahreswechsel ist die Zeit der Prognosen, des Zeichendeutens und Wahrsagens. Wer seinen Charakter und seine Zukunft wirklich erkennen will, gibt sich nicht mit Bleigießen oder Glückskeksen ab. Die alte georgische Kunst der Genitalastrologie gibt Aufschluss darüber, wie Sie und Ihre Lieben im Innersten wirklich sind.
Überzeugen Sie sich selbst:

http://astrogenital.com/index.html

Damit wird auch die ödeste Feier zum unvergesslichen Erlebnis.

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Kategorie(n): Bunte Welt 

  21.12.2013   16:58   Leserkommentare (im Wartemodus)

Ein Weihnachtsgruß aus Afghanistan

Der Radiosender kiss.fm. hat ein junges Redakteursteam nach Afghanistan zur Bundeswehr ins Camp Marmal geschickt. Dabei kam eine Reportage und ein Weihnachtslied heraus. Es ist eine Art gerapptes Tagebuch mit Eindrücken, Erlebnissen, Grüßen und Gedanken. Der Song ist wurde mit deutschen und amerikanischen Soldaten, sowie Afghanen vor Ort aufgenommen. Hier kann man ihn anhören und kostenlos downloaden: 

http://www.kissfm.de/#/content/display/key/mission-afghanistan

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Kategorie(n): Kultur 

  11.11.2013   17:58   Leserkommentare (3)

Auch Wale sind keine Engel

Seit vergangener Woche läuft der amerikanischen Dokumentarfilm „Blackfish“ in deutschen Kinos. Protagonist ist ein heute 5440 Kilo schwerer Schwertwal, der als Jungtier gefangen wurde und seit 30 Jahren in Meeresaquarien lebt. Er tötete drei Menschen, indem er sie in die Tiefe zog und zerbiss: einen psychisch Kranken, der ins Becken sprang, und zwei seiner Trainerinnen.

Der Film schildert das Leben des Tieres und transportiert eine klare Botschaft: Dieser Riese ist ein armer Wicht, der durch seine Gefangenschaft in den Wahnsinn getrieben wurde. Menschen machten ihn zum Killer.

Die einfache Tatsache, dass Schwertwale in freier Natur Robben jagen, Beutetiere, die etwa so groß wie Menschen sind, wird ausgeblendet. Warum war es für die Regisseurin ein Problem, dies auch nur einmal zu thematisieren? Antwort: Weil ein mächtiges...

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Kategorie(n): Kultur  Wissen