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  31.10.2014   23:01   Leserkommentare (1)

HoGeSa und SaGeHo

Auf mehreren Fußballplätzen ist es den Hooligans inzwischen verboten, mit HoGeSa-Symbolen aufzutreten. Das erscheint auf den ersten Blick auch vernünftig: „Hooligans gegen Salafisten“ haben, so glaubt man, auf dem Fußballplatz nichts zu suchen. Ihre Heimat ist die Straße; nur dort treffen sie auf ihre Erzgegner, die Salafisten. Aber muss das so sein? Wäre es nicht Zeit für eine Reform in den Hooligan-Salafisten-Beziehungen?

Zunächst ist natürlich festzustellen: Der gemeine Salafist ist, anders als der gemeine Hooligan, kein Fußball-Fan. Es zieht ihn nicht in die Ost-, Nord-,West- oder Südkurve, wo der Hooligan gerne Unterschlupf findet. Der Hooligan wiederum macht einen großen Bogen um die deutsche Moscheenlandschaft. Will man die beiden Gruppen in Kontakt bringen, so bleibt, wie neulich in Köln, bisher nur das...

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Kategorie(n): Inland 

  26.10.2014   15:44   Leserkommentare (1)

Die Rheinländer des Nahen Ostens

Reporter: Vielen Dank, Herr Mustafa, dass Sie sich Zeit für dieses Interview nehmen, obwohl Sie ja ein viel beschäftigter Vertreter des Islamischen Staates sind.

Mustafa: Yes, it’s bloody hard work.

Reporter: Wie bitte?

Mustafa: Kleiner Islamistenscherz. Bloody hard work. Sie verstehen? Bloody. Eine Anspielung an unser blutiges Geschäft.

Reporter: Ach natürlich. Bloody hard work. Very funny.

Mustafa: Und passend zu unserem Thema. Wenn ich es richtig verstanden habe, wollen Sie mit mir über den Humor der Islamisten sprechen.

Reporter: Richtig. Haben Sie denn überhaupt Humor? In letzter Zeit ist bei uns der Eindruck entstanden, dass Sie völlig humorlos seien …

Mustafa: Wer sagt so was! Rücken Sie sofort den Namen heraus. Mit dem Kerl werden wir schon fertig werden. Wie heißt der Bursche?

Reporter: Es sind mehrere, die...

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Kategorie(n): Satire 

  24.10.2014   17:14   Leserkommentare (5)

Für Dieter Nuhr

Reporter: Herr Abdullah, vielen Dank, dass Sie für dieses Interview zur Verfügung stehen.

Abdullah: Gerne.

Reporter: Sie sind Bürger des neuen Islamischen Staates.

Abdullah: Stimmt. Stolzer IS-Bürger.

Reporter: Im Moment wirken Sie allerdings ein wenig mitgenommen.

Abdullah: Kein Wunder. Ich komme gerade von einer Vollstreckung.

Reporter: Vollstreckung?

Abdullah: Steinigung.

Reporter: Sie kommen von einer Steinigung? Und Sie leben noch?

Abdullah: Was reden Sie da. Ich bin ein Mann. Männer werden doch nicht gesteinigt.

Reporter: Entschuldigung.

Abdullah: Also wirklich. Diese Abendländer. Was haben die für Vorstellungen von uns ISlern.

Reporter: Sorry. Also, wer wurde denn gesteinigt?

Abdullah: Meine Nichte.

Reporter: Ihre Nichte?

Abdullah: Ja, meine Nichte. Was gucken Sie denn so erstaunt?

Reporter: Entschuldigung....

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Kategorie(n): Inland 

  16.10.2014   19:42   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Angst der Deutschen vor dem Ball

Wie konnte es passieren, dass Deutschland gegen Polen null zu zwei verloren hat und gegen Irland eins zu eins ebenfalls verloren hat, denn von einem Unentschieden kann man da ja wohl nicht sprechen? Wird die deutsche Mannschaft jemals wieder mit Zuversicht und frohen Herzens auf den Platz traben? Oder haben wir es mit einem neuen Phänomen zu tun? Mit der Angst der Deutschen auf dem Spielfeld? Jener Fußballer also, über die der Engländer Gary Lineker sagte: Beim Fußball jagen 22 Spieler 90 Minuten lang den Ball, und am Ende gewinnen immer die Deutschen?

Was ist geschehen? Sind die deutschen Pleiten womöglich Vorboten einer drohenden nationalen Gesamtkatastrophe? Wer ist schuld an dem Rasenunglück? Sind es, was kaum denkbar ist, etwa die Spieler? Oder hat die neue Neigung zum Desaster andere, düstere Ursachen? Ich möchte keinen...

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Kategorie(n): Inland 

  09.10.2014   22:12   Leserkommentare (5)

Was Frauen von Männern unterscheidet

Im Zeitalter der fließenden (fluiden) Gendersituation, suche ich nach letzten Fixpunkten. Eine ganz sichere Nummer sind natürlich die strengeren Moslems.

Wenn einer mit coolen Jeans und T-Shirt vorangeht und in drei Schritten Abstand ein schwarzes Ganzkörperzelt folgt, dann ist der Vordermann ein Mann und die Gestalt im schwarzen Zelt eine Frau. So viel ist klar. Aber so klar hat man es heute selten, und das orientalische Genderwesen soll auch nicht mein Thema sein. (Obwohl es ein schönes Thema ist.) Ich versuch’s lieber mit Goethe.

Beziehungsweise mit Goethe im übertragenen Sinn. Mit Literatur also. Darauf gekommen bin ich während einer Literaturveranstaltung im freundlichen bayerisch-schwäbischen Örtchen Diedorf bei Augsburg. Ich erwähne das Dorf, weil ich als notorischer Provinzler gerne daran erinnere, dass die so...

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Kategorie(n): Kultur 

  02.10.2014   18:16   Leserkommentare (4)

Wörishofen auf Weltniveau

Es wird höchste Zeit, dass die Achse auch mal den bayrisch-schwäbischen Kurort Bad Wörishofen erwähnt. Zwar sagen ein paar üble Spötter: „Die Alten und die Doofen gehen nach Bad Wörishofen. Zum Huren und zum Saufen, geht man nach Oberstaufen.“ Aber das ist eine Lüge. Der raffinierte Spötter, der den gemeinen Spruch erfunden hat, tat es, frei nach Morgenstern, nur um des Reimes willen. Tatsächlich sind Wörishofen und Oberstaufen zwei schöne Allgäuer Kurorte, der eine vor prächtiger Bergkulisse, der andere durch Sebastian Kneipp medizinisch geadelt.

Aber das genügt natürlich nicht, um in der Achse erwähnt zu werden. Warum also Wörishofen? Weil es für mich ein Beispiel einer sehr deutschen Qualität ist. Und die heißt: Hochkultur in der so genannten Provinz. Der jüngste Beweis: Diana Damrau, die große, in New...

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

  23.09.2014   22:26   Leserkommentare (3)

Eine alte Tradition lebt auf

Die Kopfabschläger des „Islamischen Staats“ folgen einer alten regionalen Routine. Und schon damals bekamen auch einige europäische Christen die scharfen Klingen der mörderischen Islamisten zu spüren. Zum Beispiel der Kreuzfahrer Konrad von Montferrat.

Der war gerade König von Jerusalem geworden. Das war ein schöner Titel, aber der damit verbundene Luxus hielt sich in Grenzen. So kam es immer wieder vor, dass die königliche Küche kalt blieb. Als das wieder mal geschah, beschloss Konrad, sich beim benachbarten Bischof zum Essen einzuladen. Doch, so lautet die Überlieferung, der Bischof hatte schon gegessen, auch seine Küche war inzwischen kalt. Also machte sich König Konrad mit knurrendem Magen und wahrscheinlich mit Wut im Bauch auf den Heimweg. Nach königlichen Maßstäbe war das kein guter Tag. Ach, wäre es dabei...

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Kategorie(n): Kultur  Wissen 

  21.09.2014   17:35   Leserkommentare (im Wartemodus)

Eine Affäre mit vielen Abenteuern

Sean Connery, der berühmteste Schotte unserer Tage, kann auf den Bahamas und in Andalusien wohnen bleiben. Der große schottische Patriot hatte ja leichtfertig in Aussicht gestellt, in die alte, kalte Heimat zurückzukehren, wenn sich seine Landsleute für die volle Unabhängigkeit entscheiden. Nun muss er das halbe Versprechen nicht einlösen.

Sean Connery kann als Symbolfigur für das interessante Verhältnis zwischen Engländern und Schotten gelten. Als James Bond ist der Schotte zur Personifizierung des supercoolen Engländers geworden, der im Auftrag ihrer Majestät die Welt rettet und ohne speziellen Auftrag die Damenwelt beglückt. Hätte er als James MacBond im Auftrag einer Edinburgher Regierung die gleiche Berühmtheit erzielt? Wohl kaum.

Dem Bond-Zwiespalt ist eine lange Geschichte komplexer Beziehungen vorausgegangen. Es...

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Kategorie(n): Ausland