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  26.11.2014   22:06   Leserkommentare (1)

Belgische Folter

König Leopold, der Afrikaner-Schinder vom Kongo, gehört in Belgiens dunkle Vergangenheit. Oder etwa nicht? Könnte es sein, dass sein böser Geist noch heute lebt? Eine Rüge des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte lässt diesen Verdacht aufkommen. Die Menschenrechtsrichter haben im Land der Flamen und Wallonen neue scheußliche Machenschaften aufgedeckt und die Verantwortlichen zu einer saftigen Strafe verurteilt.

Das Opfer der Belgier war diesmal kein Schwarzer vom Kongo sondern ein straffälliger Nichtraucher aus Südosteuropa. Unvorstellbar, was man diesem Mann angetan hat: Die Gefängnisleitung hat den Nichtraucher bedenkenlos mit zwei stark rauchenden Gesetzesbrechern in eine Zelle gesteckt! Ein Nichtraucher mit gleich zwei Rauchern! In einer Zelle! Ungeheuerlich.

Und nicht nur das! Der arme Kerl musste auch noch...

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Kategorie(n): Ausland 

  21.11.2014   19:12   Leserkommentare (11)

An die Angst vor keiner Inflation müssen wir uns erst noch gewöhnen

Gerade lese ich: Draghi will Inflation mit allen Mitteln anheizen! Und zwar wegen der schwachen Teuerungsrate in der Euro-Zone. Die Inflation anheizen! Wegen der schwachen Teuerungsrate! Ich finde, diese Nachricht hat was. Endlich wird energisch gegen die Preisstabilität vorgegangen. Wo kämen wir hin, wenn die Preise weiter stabil blieben! Undenkbar.

Aber irgendwie komisch ist das doch. Oder?

Ja, ja, ich weiß: Das kann nur einer sagen, der von Wirtschaft und Finanzen keine Ahnung hat. Volks- und finanzwirtschaftlich hat der Kampf für mehr Inflation durchaus seine Richtigkeit. Schließlich geht die Sorge vor einer Deflation um. Und jeder Ökonom weiß, dass die gesunde Preisstabilität in der Nähe von zwei Prozent Inflation liegt. Mit anderen Worten: Die ideale Preisstabilität ist keine Preisstabilität sondern Inflation. Das...

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Kategorie(n): Wirtschaft 

  04.11.2014   10:59   Leserkommentare (7)

Satire? Bloß nicht!

Ich gebe zu, es war ein böser und völlig unernst gemeinter Vorschlag. Dort, wo der Ernst des Lebens herrscht, wäre es sicher nicht ganz klug, radikale Salafisten und bekloppte Hooligans in einem Stadion aufeinander loszulassen. Die Idee ist allein schon aus Kostengründen abzulehnen: Wer zahlt die sicher nicht unbeträchtliche Aufräumarbeit? Andererseits: Die Begegnungen der beiden Gruppen auf unseren Straßen sind auch kostenträchtig. Und da hat man eine ganz einfache Antwort gefunden: Die Kosten trägt der Steuerzahler.

Mein Vorschlag die HoGeSa-Gruppe (Hooligans gegen Salafisten) und die SaGeHo-Alternative (Salafisten gegen Hooligans) quasi als Gladiatoren in die Arena zu schicken, war jedenfalls pure Satire. Und was ist passiert? Einige Achse-Leser haben die Frage aufgeworfen, ob es denn angebracht sei, ein so ernstes Thema...

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Kategorie(n): Inland  Kultur 

  31.10.2014   23:01   Leserkommentare (10)

HoGeSa und SaGeHo

Auf mehreren Fußballplätzen ist es den Hooligans inzwischen verboten, mit HoGeSa-Symbolen aufzutreten. Das erscheint auf den ersten Blick auch vernünftig: „Hooligans gegen Salafisten“ haben, so glaubt man, auf dem Fußballplatz nichts zu suchen. Ihre Heimat ist die Straße; nur dort treffen sie auf ihre Erzgegner, die Salafisten. Aber muss das so sein? Wäre es nicht Zeit für eine Reform in den Hooligan-Salafisten-Beziehungen?

Zunächst ist natürlich festzustellen: Der gemeine Salafist ist, anders als der gemeine Hooligan, kein Fußball-Fan. Es zieht ihn nicht in die Ost-, Nord-,West- oder Südkurve, wo der Hooligan gerne Unterschlupf findet. Der Hooligan wiederum macht einen großen Bogen um die deutsche Moscheenlandschaft. Will man die beiden Gruppen in Kontakt bringen, so bleibt, wie neulich in Köln, bisher nur das...

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Kategorie(n): Inland 

  26.10.2014   15:44   Leserkommentare (1)

Die Rheinländer des Nahen Ostens

Reporter: Vielen Dank, Herr Mustafa, dass Sie sich Zeit für dieses Interview nehmen, obwohl Sie ja ein viel beschäftigter Vertreter des Islamischen Staates sind.

Mustafa: Yes, it’s bloody hard work.

Reporter: Wie bitte?

Mustafa: Kleiner Islamistenscherz. Bloody hard work. Sie verstehen? Bloody. Eine Anspielung an unser blutiges Geschäft.

Reporter: Ach natürlich. Bloody hard work. Very funny.

Mustafa: Und passend zu unserem Thema. Wenn ich es richtig verstanden habe, wollen Sie mit mir über den Humor der Islamisten sprechen.

Reporter: Richtig. Haben Sie denn überhaupt Humor? In letzter Zeit ist bei uns der Eindruck entstanden, dass Sie völlig humorlos seien …

Mustafa: Wer sagt so was! Rücken Sie sofort den Namen heraus. Mit dem Kerl werden wir schon fertig werden. Wie heißt der Bursche?

Reporter: Es sind mehrere, die...

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Kategorie(n): Satire 

  24.10.2014   17:14   Leserkommentare (5)

Für Dieter Nuhr

Reporter: Herr Abdullah, vielen Dank, dass Sie für dieses Interview zur Verfügung stehen.

Abdullah: Gerne.

Reporter: Sie sind Bürger des neuen Islamischen Staates.

Abdullah: Stimmt. Stolzer IS-Bürger.

Reporter: Im Moment wirken Sie allerdings ein wenig mitgenommen.

Abdullah: Kein Wunder. Ich komme gerade von einer Vollstreckung.

Reporter: Vollstreckung?

Abdullah: Steinigung.

Reporter: Sie kommen von einer Steinigung? Und Sie leben noch?

Abdullah: Was reden Sie da. Ich bin ein Mann. Männer werden doch nicht gesteinigt.

Reporter: Entschuldigung.

Abdullah: Also wirklich. Diese Abendländer. Was haben die für Vorstellungen von uns ISlern.

Reporter: Sorry. Also, wer wurde denn gesteinigt?

Abdullah: Meine Nichte.

Reporter: Ihre Nichte?

Abdullah: Ja, meine Nichte. Was gucken Sie denn so erstaunt?

Reporter: Entschuldigung....

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Kategorie(n): Inland 

  16.10.2014   19:42   Leserkommentare (im Wartemodus)

Die Angst der Deutschen vor dem Ball

Wie konnte es passieren, dass Deutschland gegen Polen null zu zwei verloren hat und gegen Irland eins zu eins ebenfalls verloren hat, denn von einem Unentschieden kann man da ja wohl nicht sprechen? Wird die deutsche Mannschaft jemals wieder mit Zuversicht und frohen Herzens auf den Platz traben? Oder haben wir es mit einem neuen Phänomen zu tun? Mit der Angst der Deutschen auf dem Spielfeld? Jener Fußballer also, über die der Engländer Gary Lineker sagte: Beim Fußball jagen 22 Spieler 90 Minuten lang den Ball, und am Ende gewinnen immer die Deutschen?

Was ist geschehen? Sind die deutschen Pleiten womöglich Vorboten einer drohenden nationalen Gesamtkatastrophe? Wer ist schuld an dem Rasenunglück? Sind es, was kaum denkbar ist, etwa die Spieler? Oder hat die neue Neigung zum Desaster andere, düstere Ursachen? Ich möchte keinen...

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Kategorie(n): Inland 

  09.10.2014   22:12   Leserkommentare (5)

Was Frauen von Männern unterscheidet

Im Zeitalter der fließenden (fluiden) Gendersituation, suche ich nach letzten Fixpunkten. Eine ganz sichere Nummer sind natürlich die strengeren Moslems.

Wenn einer mit coolen Jeans und T-Shirt vorangeht und in drei Schritten Abstand ein schwarzes Ganzkörperzelt folgt, dann ist der Vordermann ein Mann und die Gestalt im schwarzen Zelt eine Frau. So viel ist klar. Aber so klar hat man es heute selten, und das orientalische Genderwesen soll auch nicht mein Thema sein. (Obwohl es ein schönes Thema ist.) Ich versuch’s lieber mit Goethe.

Beziehungsweise mit Goethe im übertragenen Sinn. Mit Literatur also. Darauf gekommen bin ich während einer Literaturveranstaltung im freundlichen bayerisch-schwäbischen Örtchen Diedorf bei Augsburg. Ich erwähne das Dorf, weil ich als notorischer Provinzler gerne daran erinnere, dass die so...

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Kategorie(n): Kultur