Unterstützung für achgut

Archiv

Beiträge von  

  30.08.2013   08:02   Leserkommentare (2)

Iran: Das Maul und alle Optionen offen

Die „Einmischung der überregionalen und ausländischen Mächte“ werde „in der Region nur das Feuer entfachen“, droht der iranische Revolutionsführer Ali Khamenei anlässlich der Debatte über einen Militärschlag gegen das syrische Regime auf seiner offiziellen Website. Dies sagte Khamenei am 28. August bei einem Treffen mit der neuen iranischen Regierung, in Anwesenheit des Präsidenten Hassan Rohani.
Khamenei sagte ferner: „Amerika hat ja in Bezug auf Syrien gedroht. Sie wollen sich einmischen. Dies wird mit Sicherheit eine Katastrophe für die Region mit sich bringen.“

Die Amerikaner hätten schon in Irak und in Afghanistan große Verluste erlitten. Die Einmischung der „überregionalen“ Mächte würde nur den „Hass der Völker“ gegen die Angreifer verstärken. Außerdem seien keine eindeutigen Vorhersagen für...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland 

  27.08.2013   16:43   Leserkommentare (5)

Todesursache: Bahai

In der islamistischen Diktatur gehört der Staatsklerus zu den Hauptverantwortlichen für geistige Brandstiftung und Mord. Erneut wurde im Iran ein Bahai ermordet. Zuvor hatte ein Kleriker gehetzt und bald darauf reagierte der fanatische Mob.

Scheinbar unauffällig wurde Ataollah Rezwani umgebracht. Beweise gibt es nicht, nur Indizien. Und die Richter decken die Mörder. Rezwani starb, wie viele andere, die in den letzten 3 Jahrzehnten verschwanden oder ermordet aufgefunden wurden. Warum, weil sie keine Muslime sind, sondern Bahai.

Ataollah Rezwani war ein Bahai. Er lebte in Bandar Abbas, einer Stadt am Persischen Golf im Süden Irans. Er wurde am Samstag, dem 24. August 2013, entführt und mit einem Genickschuss ermordet. Wie Reza Haqiqatnejad in Iranwire schreibt, ist es nicht das erste Mal, dass ein Bahai entführt und hingerichtet...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland 

  23.08.2013   17:26   Leserkommentare (2)

„Die zionistischen Amerikaner“

Mashreghnew veröffentlichte am 22. August 2013 einen Artikel mit dem Titel „Die zionistischen Amerikaner“. Dieser Artikel widerspiegelt den puren Antisemitismus der iranischen Staatsdoktrin.

Die ideologische Zielsetzung des Artikels sollte die Europäer nachdenklich machen. Denn es wird behauptet, dass nur zionistische Kreise ein Interesse an Sanktionen gegen den Iran haben. Jüdische Organisationen werden zu den Schuldigen erklärt, die die Sanktionen gegen den Iran zu verantworten haben. Sie würden die US-Regierung und die europäischen Regierungen zwingen sich gegen eine Normalisierung der US-amerikanisch-iranischen Beziehungen auszusprechen. Es wird höchste Zeit, dass die europäischen und die US-amerikanische Regierungen deutlich machen, dass nicht die „Zionisten“ verantwortlich sind für die Sanktionspolitik.

American...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland 

  17.08.2013   16:19   Leserkommentare (1)

Iran: Im Dialog mit sich selbst

Nach dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Hassan Rohani wird auch in iranischen Politforen über einen möglichen iranisch-amerikanischen Dialog diskutiert, allerdings nur in dem engen Rahmen, den das islamistische Regime vorgibt. Es gibt jedoch offenbar Meinungsverschiedenheiten über die Frage, ob man überhaupt mit den USA reden solle und wenn ja, mit welchem Ziel.

Der iranische Experte für internationale Beziehungen Kayhan Barzegar hat in einem Beitrag die Möglichkeiten eines iranisch-US-amerikanischen Dialoges analysiert. Barzegar lehrt an der Teheraner „Freien Universität“ und ist Direktor des Forschungsinstituts für strategische Studien des Mittleren Ostens. Seine Analyse erschien am 13. August 2013 in der Nachrichtenagentur Tabnak.

Barzegar schreibt, dass manche für einen Dialog seien, weil sie sich davon die...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland 

  12.08.2013   07:30   Leserkommentare (2)

Rohani: Einen Stopp des Atomprogramms hat es nie gegeben

Viele Experten, Journalisten und Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Iran 2003 sein Atomprogramm gestoppt habe und Verhandlungen mit dem neuen iranischen Präsident Hassan Rohani, der am 3. August sein Amt antrat, erfolgversprechend seien, zumal Rohani als Leiter der iranischen Delegation bei den Gesprächen über das Atomprogramm eine konziliante Haltung gezeigt habe.

Kurz vor den Präsidentschaftswahlen, die am 14. Juni 2013 stattfanden, gab Hassan Rohani dem iranischen Fernsehen ein Interview, das etwa 45 Minuten dauerte. In den letzten zwölf Minuten sprach der Präsident über das iranische Atomprogramm und erläuterte seine Verhandlungsstrategie. Selbstverständlich spricht er in diesem Interview gemäß der propagandistischen Linie von einem friedlichen Atomprogramm, er bekennt jedoch offen, dass scheinbare Zugeständnisse...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland 

  11.08.2013   11:30   Leserkommentare (3)

Träger ohne Hoffnung

Nach 34 Jahren islamistischer Herrschaft liegt die Wirtschaft im Iran darnieder. Kein Wunder, dass der neue Präsident, Hassan Rohani, in seiner Wahlpropaganda versprach, der Isolation des Landes ein Ende zu setzen. Schließlich sind dank westlicher Sanktionen die Öleinnahmen um 40 Prozent gefallen, neue Sanktionen könnten sie auf null reduzieren.

Da stieß es im Westen zumindest teilweise auf Verwunderung, dass vom neuen Präsidenten alte Töne zu hören waren. Ausdrücklich sprach er sich gegen Friedensverhandlungen im Nahen Osten aus, denn: »Im Schatten der Besatzung der heiligen Erde von Palästina und von Jerusalem existiert eine Wunde im Körper der islamischen Welt.« Der Satz muss nicht irritieren, beweist Rohani doch nur, dass er in alter Gesellschaft geblieben ist.

Vor ihm hatten sowohl Ayatollah Khomeini als auch Mahmud...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland 

  02.08.2013   13:32   Leserkommentare (3)

Es geht um das Schicksal der Menschheit!

Am Al-Quds-Tag verbrennen Demonstranten US-amerikanische und israelische Fahnen auf offener Straße. Sie skandieren Parolen wie „Tod für Israel“ und „Tod für Amerika“.

Am 2. August nahmen bekannte iranische Politiker an der Teheraner Al-Quds-Demonstration teil.

Der iranische Präsident Rohani sagte: „Der Plan der Versöhnung ist gleichzusetzen mit dem Wesen der Aggressivität Israels.“ Er fügte dann hinzu: „Diejenigen, die behaupten einen Versöhnungsplan zu gestalten, demonstrieren nur nach außen hin eine Neigung zur Versöhnung, aber innerlich werden sie ihre Aggressivität gegen Palästina fortsetzen.“

Rohani sagte ferner: „Im Schatten der Besetzung der heiligen Erde von Palästina und von Jerusalem existiert eine Wunde im Körper der islamischen Welt.“ (Farsnews, 2. August 2013)

Auch Ayatollah Ahmad...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n): Ausland 

  01.08.2013   17:23   Leserkommentare (1)

Iran: Kauft keine Waren aus westlichen Staaten

Der iranische Revolutionsführer Ali Khamenei hat Fatwas zu Themen wie Zionismus, Bahai-Religion, Musik und Satellitenschüsseln erlassen, die von verschiedenen iranischen Websites gegenwärtig verbreitet werden. Eine Fatwa ist ein islamisches Rechtsgutachten. Etwa 493 Fatwas von Ali Khamenei wurden am 30. Juli 2013 von der TasnimNewsagency veröffentlicht. Die meisten Fatwas beziehen sich auf religiöse Zeremonien und schreiben vor, wie der Muslim sich im Alltag zu verhalten habe.
Wie erwartet, befindet sich darunter keine Fatwa über die Frage der Atombombe. Die bisherigen Aussagen Khameneis, dass Atombomben mit der islamischen Moral nicht zu vereinbaren seien, sind daher nur als politische, also nicht nach religiösem Recht verbindliche Aussagen. Offenbar will sich Khamenei nicht festlegen. Es lohnt sich aber, einen Blick auf einige...

[Weiterlesen…]

Kompletter Artikel: permanenter Link | Druckversion

Kategorie(n):