Preview Production & Achgut.tv präsentieren:
Die besten TV-Predigten seit dem Wort zum Sonntag

DIE AKIFIKIANER e.V.

Gemeinnütziger Verein für Frauenheilung

AKTUELLE FOLGE

DIE SPOTS

Mediathek

DIE IDEE

Die Idee eine Sekte namens die AKIFIKIANER zu gründen entstand aus – Geldnot. Es ist heutzutage immens schwer bis fast unmöglich, im Mediengeschäft an ein einträgliches Einkommen zu gelangen, geschweige denn richtig Schotter zu machen. Und wenn man so wie ich schon so alt und abgefuckt ist, kann man mit den jungen Männern mit Dreitagebart und dem unbändigen Willen, es zu etwas bei "Irgendwas mit Medien" zu bringen, eh nicht konkurrieren. Außerdem habe ich ja auch noch dieses kleine Alkoholproblem …
Wo aber wirklich viel Geld zu holen ist, ist die immerwährende Dummheit des Menschen. Vor allem Frauen, die zu altern beginnen, begeben sich bisweilen auf Sinnsuche und Selbstverwirklichungstrip und sind für allerlei Hokuspokus empfänglich. Nicht wenige von ihnen verfallen so einem "Meister", dem sie neben ihren Finanzen auch ihren Körper anvertrauen. Warum also nicht das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden?

ANGEBOT

In meiner Sekte dreht sich alles um mich. Die Ursache für meine Anbetungswürdigkeit ruht darin, daß ich in direktem Funkkontakt mit Gott stehe und er mir gesagt hat, daß er in zwei Wochen in Rente geht und mich zu seinem Nachfolger ernannt hat. Regelmäßig halte ich vor meinen weiblichen Jüngern sogenannte "Lectures" über Gott und die Welt, die zusammengefaßt in Clips hier zu sehen und zu hören sind. Dabei geraten diese Weiber regelmäßig in wilde Euphorie und in Trance und werden von spastischen Zuckungen heimgesucht. So jedenfalls der Plan.

MITGLIEDER

Meine bevorzugten Jüngerinnen müssen zwischen 20 und 40 Jahre alt sein, möglichst wirre Alleinerziehende mit einem Esoterikknall und Töchtern. Natürlich werden auch ein paar Hampelmänner aufgenommen, die die Felder des Anwesens durchharken oder Zimmermannsarbeiten verrichten müssen. Die Frauen werden von mir in solche elementaren Geheimnisse des menschlichen Seins eingetaucht wie warum sie das ihnen bei der letzten Scheidung zugefallene Haus mir überschreiben müssen oder weshalb kalt gepreßtes Olivenöl eine bessere Verwendung in meinem Schlafgemach findet als in der Küche. Es versteht sich von selbst, daß bei mir nicht nur die ganze Nacht durchgetanzt oder auf der faulen Haut gelegen wird, nein, diese Weiber sollen gefälligst tagsüber arbeiten gehen und am Monatsende ihre Kohle bei mir abliefern. So'n Spazierstock mit Platingriff kostet schließlich was. Vor allem aber sollen sie ihre Töchter auf das schönste Ereignis ihres Lebens vorbereiten, welches ich bevorzugt im Kollektiv zu zelebrieren pflege.

ZIEL

Da ich das Ding im großen Stil aufziehe, denke ich langfristig an ein Franchisingmodell, wobei die Akifikianer-Zentrale Look, das geistige Rüstzeug, insbesondere jedoch die Methode, wie mit den ganzen doofen Weibern umzugehen ist, liefern würde. Der Interessierte kann von mir eine Konzession für eine Million Euro erhalten und wäre damit auf der Stelle ein "Akif-Stern", eine Art Halbgott in meinem Scheine. Wenn man so zusammenrechnet, was einem die paar Frauen (und gar nicht mal so viele und so attraktive) im Laufe eines Männerlebens so alles kosten, erscheint mir die Summe geradezu als ein Schnäppchen. Man bedenke, es wird sich um ein Herr-Sklavinnen-Verhältnis handeln. Selbstverständlich ist auch ein gewisser finanzieller Prozentanteil jährlich an mich abzuführen. Zudem will ich eine Tochtergesellschaft gründen, die sich um die Buch-, DVD- und Download-Produktion kümmert, welche meine Weisheiten global vermarktet, später kommt vielleicht ein eigener Fernsehsender dazu.


Ihr
Akif Pirinçci